
Manche Uhren überdauern die Jahre, ohne jemals ihre Faszinationskraft einzubüßen. Andere verschwinden aus dem Katalog, um umso eindrucksvoller zurückzukehren und in Erinnerung zu rufen, wie sehr sie ihrer Zeit voraus waren. Die neue Cabaret Tourbillon Honeygold gehört zweifellos in diese zweite Kategorie.
Nahezu zwei Jahrzehnte, nachdem sie die Geschichte der zeitgenössischen Uhrmacherkunst mit einer Innovation prägte, die viele damals für unmöglich hielten, lässt A. Lange & Söhne eine seiner sinnbildlichsten Schöpfungen in einer ebenso spektakulären wie raffinierten Interpretation wiederauferstehen. In nur 50 Exemplaren gefertigt, vereint diese neue Edition erstmals ein vollständig aus Honeygold gefertigtes Zifferblatt mit einem tiefschwarzen Dekor von seltener Eleganz.
Mehr als nur eine Neuauflage erscheint diese Cabaret Tourbillon Honeygold als glänzender Beweis jenes handwerklichen Könnens und jener technischen Meisterschaft, die die sächsische Manufaktur heute zu einer der absoluten Referenzen der Haute Horlogerie machen.
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Eine Silhouette, die keiner anderen gleicht
In einer Uhrenlandschaft, die weitgehend von runden Gehäusen beherrscht wird, nimmt die Kollektion Cabaret eine Sonderstellung ein.
Bereits bei ihrer Lancierung im Jahr 1997 verkörperte sie eine einzigartige Vision der Uhrmacherkunst nach dem Verständnis von A. Lange & Söhne. Ihre rechteckige Architektur brach mit den ästhetischen Konventionen ihrer Zeit und eröffnete den Ingenieuren in Glashütte zugleich ein völlig neues Feld der Gestaltung.
Die neue Cabaret Tourbillon Honeygold bewahrt diese sofort wiedererkennbare Persönlichkeit.
Ihre Abmessungen von 29,5 mm auf 39,2 mm und ihre zurückhaltende Höhe von 10,3 mm verleihen ihr eine bemerkenswerte Eleganz und zugleich eine unverwechselbare Präsenz am Handgelenk.
Doch es ist vor allem das gewählte Material, das die Aufmerksamkeit sogleich auf sich zieht.
Das Honeygold, jene von A. Lange & Söhne entwickelte exklusive Legierung, nimmt hier eine zentrale Rolle ein. Härter als herkömmliches Gold und zugleich von einem einzigartigen warmen Farbton, der zwischen Roségold und Gelbgold changiert, zählt es zu den prestigeträchtigsten Signaturen der Manufaktur.
Damit wird diese neue Cabaret zur achtzehnten Lange-Uhr, die aus diesem außergewöhnlichen Material gefertigt wird.
Ein Zifferblatt, das an die Uhrmacherkunst grenzt

Müsste man das spektakulärste Element dieser Neuheit benennen, so böte sich das Zifferblatt ganz selbstverständlich an.
Selten hat eine Manufaktur so viel Mühe auf die Gestaltung einer Fläche verwendet, die doch nur wenige Quadratzentimeter einnimmt.
Vollständig im eigenen Haus entworfen und gefertigt, setzt sich das Zifferblatt aus drei einzelnen, aus Honeygold gefertigten Elementen zusammen, die anschließend mit einer tiefschwarzen Rhodinierung überzogen werden. Danach legen die Kunsthandwerker von Hand und durch sorgfältiges Polieren nach und nach die erhabenen Partien frei.
Das Ergebnis ist überwältigend.
Die Schriftzüge, die Umrahmungen, die Skalen und die verschiedenen grafischen Elemente scheinen förmlich aus dem Zifferblatt hervorzutreten. Bei einer Höhe von nur 0,15 Millimetern erzeugen diese Reliefs dennoch einen spektakulären dreidimensionalen Effekt.
In bestimmtem Licht verleihen die Kontraste zwischen dem warmen Glanz des Goldes und der Tiefe des schwarzen Untergrunds dem Zifferblatt eine geradezu skulpturale Dimension.
Jedes Detail zeugt von einem Streben nach Perfektion, das den bloßen Rahmen industrieller Fertigung bei Weitem übersteigt.
Das Tourbillon als Kunstwerk

Bei sechs Uhr zieht eine Öffnung ganz von selbst den Blick auf sich.
Sie gibt das Tourbillon frei, das wahre schlagende Herz dieser außergewöhnlichen Schöpfung.
Bei Lange ist ein Tourbillon niemals bloß eine Komplikation, die beeindrucken soll. Es ist zugleich ein bevorzugtes Feld der Entfaltung für die mit den Finissierungen betrauten Kunsthandwerker.
Der Tourbillonkäfig sowie seine obere Brücke erfahren hier eine besonders prestigeträchtige Behandlung: die Schwarzpolitur.
Diese Finissierung zählt zu den anspruchsvollsten Techniken der gesamten traditionellen Uhrmacherkunst. Vollständig von Hand ausgeführt, besteht sie darin, eine Oberfläche bis zu einem Grad der Vollkommenheit zu polieren, dass diese je nach Betrachtungswinkel mal wie ein Spiegel, mal wie eine absolut schwarze Fläche erscheint.
Der geringste Makel würde dieses Unterfangen unmöglich machen.
Bei dieser Cabaret Tourbillon Honeygold erreicht das Ergebnis ein außergewöhnliches Maß an Meisterschaft, das vom Talent der Kunsthandwerker aus Glashütte zeugt.
Die Uhr, die die Geschichte des Tourbillons veränderte

Über ihre spektakuläre Ästhetik hinaus nimmt die Cabaret Tourbillon einen besonderen Platz in der jüngeren Geschichte der Uhrmacherkunst ein.
Bei ihrer Vorstellung im Jahr 2008 führte sie eine bedeutende Innovation ein: die erste auf ein Tourbillon angewandte Sekundenstoppvorrichtung.
Auch heute noch bleibt diese Errungenschaft eine technische Referenz.
Vor dieser Erfindung war es praktisch unmöglich, eine mit einem Tourbillon ausgestattete Uhr sekundengenau einzustellen. Den Ingenieuren von Lange gelang es, diese Gleichung mithilfe eines patentierten Mechanismus zu lösen, der den Tourbillonkäfig beim Einstellen der Zeit augenblicklich anhalten kann.
Ein beträchtlicher Fortschritt, der das Tourbillon endlich seiner ursprünglichen Bestimmung näherbrachte: die chronometrische Präzision zu verbessern.
Die neue Cabaret Tourbillon Honeygold führt diese Tradition ganz selbstverständlich fort.
Ein Uhrwerk, gestaltet wie ein architektonisches Meisterwerk

Sichtbar durch den Saphirboden, ist das Manufakturkaliber L042.1 für sich allein schon Grund genug, diese Uhr lange zu betrachten.
Seine rechteckige Form fügt sich perfekt in jene des Gehäuses und beweist damit einen Ansatz, der in der zeitgenössischen Uhrmacherkunst selten geworden ist, in der zahlreiche runde Uhrwerke schlicht an Gehäuse unterschiedlichster Formen angepasst werden.
Bestehend aus 370 Bauteilen, von denen 84 allein dem Tourbillon gewidmet sind, verfügt dieses Uhrwerk mit Handaufzug dank seines doppelten Federhauses über eine großzügige Gangreserve von 120 Stunden.
Die Dekoration erreicht naturgemäß die höchsten Standards der Manufaktur.
Eine Dreiviertelplatine aus unbehandeltem Neusilber, gebläute Schrauben, in Gold verschraubte Chatons, ein mit einem Sonnenschliff verziertes Sperrrad und von Hand gravierte Unruhkloben bilden ein Ensemble von außergewöhnlichem visuellem Reichtum.
Jedes Uhrwerk ist somit ein Unikat, das die persönliche Signatur des Kunsthandwerkers trägt, der seine Gravur ausgeführt hat.
Die Einschätzung von Passion Horlogère

In einer Uhrenwelt, in der die Lancierungen in einem immer rasanteren Takt aufeinanderfolgen, gebieten manche Uhren ganz von selbst Stille.
Die Cabaret Tourbillon Honeygold gehört zu jener sehr kleinen Kategorie von Schöpfungen, die ebenso sehr durch ihre historische Bedeutung wie durch ihre zeitgenössische Ausführung Bewunderung hervorzurufen vermögen.
A. Lange & Söhne begnügt sich hier nicht damit, ein emblematisches Modell wiedereinzuführen. Die Manufaktur bekräftigt ihre Vision der Haute Horlogerie: ein beständiges Streben nach Präzision, Innovation und handwerklicher Schönheit.
Auf nur 50 Exemplare limitiert, ruft diese neue Cabaret Tourbillon Honeygold zugleich in Erinnerung, dass wahrer Luxus nicht allein in der Seltenheit liegt, sondern in der Zeit, dem Talent und dem Anspruch, die zur Erschaffung eines solchen Objekts notwendig sind.
Eine Uhr, die keinem Trend folgt.
Eine Uhr, die sich bereits zu den großen uhrmacherischen Schöpfungen des Jahres 2026 zählt.
Häufig gestellte Fragen
Es handelt sich um eine auf 50 Exemplare limitierte Edition: eine rechteckige Tourbillon-Uhr, deren Gehäuse und Zifferblatt aus Honeygold gefertigt sind, der exklusiven Goldlegierung von A. Lange & Söhne, kombiniert mit einem tiefschwarzen Zifferblatt. Sie lässt die erstmals 2008 vorgestellte Cabaret Tourbillon wieder aufleben.
Die Edition ist streng auf 50 Exemplare limitiert.
Das rechteckige Gehäuse misst 29.5 mm in der Breite und 39.2 mm in der Höhe, bei einer zurückhaltenden Bauhöhe von 10.3 mm.
Das von Hand aufgezogene Manufakturkaliber L042.1, sichtbar durch den Saphirglasboden. Es verfügt über die patentierte Sekundenstopp-Vorrichtung, die den Tourbillonkäfig augenblicklich anhält und so ein präzises Einstellen der Uhrzeit ermöglicht.
Honeygold ist die exklusive Goldlegierung von A. Lange & Söhne, härter als herkömmliches Gold, mit einem warmen Farbton, der zwischen Roségold und Gelbgold changiert.



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