
Manche Uhren prägen ihre Zeit. Andere stellen sie auf den Kopf. Als Audemars Piguet 1993 die Royal Oak Offshore enthüllt, beschränkt sich die Manufaktur aus Le Brassus nicht darauf, die zwanzig Jahre zuvor von Gérald Genta entworfene Royal Oak weiterzuentwickeln. Sie geht das Risiko ein, sie radikal zu verwandeln.
Massiver, sportlicher, demonstrativer: Die Offshore bricht mit den Codes der Luxusuhrmacherei der frühen 1990er-Jahre. In einer Zeit, in der Zurückhaltung die Norm ist, beansprucht sie eine starke, selbstbewusste und beinahe provokante Persönlichkeit für sich. Der Spitzname, der ihr rasch verliehen wird, „The Beast“, fasst ihre Positionierung perfekt zusammen.
Mehr als drei Jahrzehnte später beseelt diese ursprüngliche Kühnheit die Kollektion noch immer. Mit drei neuen Royal Oak Offshore Chronograph Automatik in 37 mm interpretiert Audemars Piguet seine Ikone aus einem ganz neuen Blickwinkel und verbindet eine Mechanik der neuen Generation mit Farbtönen, die von den schönsten Sommerlandschaften inspiriert sind.
Eine Weiterentwicklung, die weit über den bloßen Wechsel des Uhrwerks hinausgeht.
Auf dieser Seite
Eine neue mechanische Generation für die Royal Oak Offshore

Unter ihren leuchtenden Farben läuten diese neuen Referenzen den Einzug des Calibre 6401 in die Kollektion Royal Oak Offshore 37 mm ein.
Für Audemars Piguet handelt es sich dabei um einen bedeutenden Schritt.
Das Calibre 2385, das bislang die Chronographen dieser Familie ausstattete, gehörte seit nahezu dreißig Jahren zur uhrmacherischen Landschaft der Manufaktur. Seine Ablösung war daher alles andere als belanglos.
In fünf Jahren vollständig intern entwickelt, verkörpert das neue Calibre 6401 die zeitgenössische Auffassung des Chronographen nach Audemars Piguet. Es bewahrt die edle Architektur eines integrierten Schaltrad-Chronographen mit vertikaler Kupplung, profitiert jedoch von einer vollständig neu durchdachten Konstruktion.

Flüssiger in der Bedienung, mechanisch effizienter und langfristig robuster, bietet es zudem eine Gangreserve von 55 Stunden.
Doch die eigentliche Neuerung liegt anderswo.
Zum ersten Mal können die Besitzer einer Royal Oak Offshore Chronograph 37 mm das Uhrwerk durch einen Saphirboden bewundern. Ein Einblick in die mechanische Welt der Manufaktur, der die Genfer Streifen, das Wechselspiel satinierter und polierter Oberflächen sowie einen eleganten Schwungmasse aus 22-karätigem Roségold mit dunkelgrauer NAC-Behandlung enthüllt.
Auf dem Papier eine unscheinbare Entwicklung, im emotionalen Erlebnis der Uhr jedoch von wesentlicher Bedeutung.
Eine verfeinerte Offshore, ohne ihren Charakter zu verlieren

Die Royal Oak Offshore pflegte lange das Image einer imposanten und demonstrativen Uhr. Genau das hat ihren Erfolg begründet.
Audemars Piguet hat sich hier dennoch entschieden, ihr Design subtil zu verfeinern.
Das 37-mm-Gehäuse bewahrt die gesamte Persönlichkeit der Offshore, nimmt jedoch flüssigere Linien an. Die Lünette weist nun eine harmonischere Wölbung auf, während sich die Drückerschutzvorrichtungen sanfter in die Gehäusemitte einfügen.
Ziel ist es nicht, die Offshore in eine elegante Anzuguhr zu verwandeln, sondern ihren Tragekomfort und ihre Ergonomie im Alltag zu steigern.
Diese Philosophie findet sich auch auf dem Zifferblatt wieder.
Das Tapisserie-Muster entwickelt sich mit größeren und zeitgemäßeren Maschen weiter. Die Zeiger erhalten ein neues Design, während das Datum auf 6 Uhr wandert und so eine deutlich überzeugendere visuelle Ausgewogenheit schafft.
Jedes Detail scheint mit demselben Anspruch neu durchdacht worden zu sein: modernisieren, ohne zu verfälschen.
Das Titan tritt auf die Bühne

Unter den drei von Audemars Piguet enthüllten Neuheiten zieht eine besonders die Aufmerksamkeit auf sich.
Die Referenz 26430TI.OO.A358CA.01 wird zur ersten Royal Oak Offshore Chronograph Automatik 37 mm aus Titan.
Diese Materialwahl verändert die Wahrnehmung der Uhr am Handgelenk grundlegend.
Leichter als Stahl und zugleich von hervorragender Widerstandsfähigkeit, verleiht Titan der Offshore eine technischere Dimension. In Verbindung mit einem türkisfarbenen Zifferblatt und einem passenden Kautschukarmband ergibt sich eine Uhr, die unmittelbar die Welt des Wassersports, der Regatten und der mediterranen Sommer heraufbeschwört.
Diese kühne Farbpalette übersetzt perfekt den Willen von Audemars Piguet, eine lässigere und spontanere Offshore anzubieten.
Wenn der Diamant auf den sportlichen Geist trifft

Die beiden anderen Referenzen erkunden ein anderes Register.
Die Version aus Titan, kombiniert mit einer mit 32 Diamanten im Brillantschliff besetzten Lünette, spielt geschickt mit Kontrasten. Die Robustheit des Materials trifft auf den Glanz der Edelsteine, während das rosafarbene Zifferblatt eine entschieden zeitgenössische Persönlichkeit zum Ausdruck bringt.
Im Gegensatz zu den traditionell maskulinen Codes, die die Offshore lange begleitet haben, beansprucht diese Referenz einen freieren und ausdrucksstärkeren Zugang zum sportlichen Luxus.
Die dritte Variante treibt diesen Ansatz noch weiter.

Ihr Gehäuse aus 18-karätigem Roségold, ihre mit Diamanten besetzte Lünette und ihr hellblaues Zifferblatt schaffen einen besonders gelungenen Dialog zwischen Raffinesse und Lässigkeit. Das Ensemble beschwört die sanften Farben des Sommers herauf und bewahrt zugleich die charakteristische Präsenz der Royal Oak Offshore.
Eine Uhr, die die Entwicklung der Erwartungen der zeitgenössischen Kundschaft perfekt veranschaulicht, die zunehmend Wert auf Vielseitigkeit und persönlichen Ausdruck legt.
Der Offshore-Geist in der Version 2026

Was diese neuen Referenzen besonders interessant macht, ist nicht allein ihre Ästhetik oder ihr neues Uhrwerk.
Sie zeugen vor allem von der Fähigkeit von Audemars Piguet, eine seiner sinnbildlichsten Kollektionen weiterzuentwickeln, ohne ihre Identität zu verraten.
Die Offshore bleibt jene kühne Uhr, die keine Kompromisse eingeht. Sie bewahrt ihren sportlichen Charakter, ihre unmittelbar wiedererkennbare Architektur und ihre starke visuelle Präsenz.

Doch sie gewinnt an Raffinesse, an Komfort und an mechanischer Verfeinerung.
Eine natürliche Entwicklung für eine Kollektion, die seit mehr als dreißig Jahren die Wandlungen der zeitgenössischen Uhrmacherei begleitet, ohne jemals ihren Pioniergeist zu verlieren.
Das Urteil von Passion Horlogère

Diese neuen Royal Oak Offshore Chronograph Automatik 37 mm beweisen, dass eine Ikone sich weiterentwickeln kann, ohne ihre Seele zu verlieren.
Der Einzug des Calibre 6401 bringt einen echten technischen Mehrwert, während die Arbeit am Design die Gesamtbalance der Uhr spürbar verbessert. Die neuen Farben wiederum verleihen einer oft mit klassischeren Tönen assoziierten Kollektion eine willkommene Frische.
Audemars Piguet zeichnet hier für eine der stimmigsten Weiterentwicklungen der Royal Oak Offshore der vergangenen Jahre verantwortlich.
Eine Uhr, die geboren wurde, um Konventionen herauszufordern – und die dies mehr als dreißig Jahre nach ihrer Entstehung mit erstaunlicher Leichtigkeit weiterhin tut.
Häufig gestellte Fragen
Audemars Piguet präsentiert drei neue Royal Oak Offshore Selfwinding Chronographen im 37-mm-Format, angetrieben vom neuen, hauseigenen Calibre 6401, das hier erstmals in dieser Größe zum Einsatz kommt – ebenso wie der bei diesem Modell ebenfalls erstmalige Saphirglas-Gehäuseboden.
Ein integriertes Schaltrad-Chronographenwerk mit vertikaler Kupplung, das über fünf Jahre vollständig im eigenen Haus entwickelt wurde, um das langjährig bewährte Calibre 2385 abzulösen.
In drei Ausführungen: Titan mit türkisfarbenem Zifferblatt; eine diamantbesetzte Titan-Variante (32 Diamanten im Brillantschliff) mit rosafarbenem Zifferblatt; sowie eine Version in 18 Karat Roségold mit diamantbesetzter Lünette und hellblauem Zifferblatt.
Sie verfügen über ein Gehäuse von 37 mm.
Ja. Erstmals bei diesem Modell gibt ein Saphirglas-Gehäuseboden den Blick auf das Calibre 6401 frei, mit Finissierung in Côtes de Genève und einer Schwungmasse aus 22 Karat Roségold, die in dunkelgrauem NAC behandelt ist.



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