
Manche Uhren werden dank ihres kommerziellen Erfolgs zu Ikonen. Andere bauen ihre Legende im Verborgenen auf, durch einige wenige Prototypen, die nur einer Handvoll Sammler zu Gesicht bekamen. Der Autochron gehört zu dieser zweiten Kategorie. Lange Zeit ein gut gehütetes Geheimnis von Nivada Grenchen, feiert dieser Chronograph mit dem Flair des Automobilsports heute anlässlich des hundertjährigen Bestehens der Manufaktur ein bemerkenswertes Comeback.
Nach einer ersten, von den Enthusiasten gefeierten Neuauflage erweitert Nivada Grenchen nun seine Kollektion um eine neue Generation des Autochron. Auf dem Programm stehen vier brandneue Meca-Quartz-Versionen sowie eine Automatikvariante, angetrieben vom legendären Valjoux 7750. Eine Weiterentwicklung, die den Willen der Marke bestätigt, ihre schönsten Archivstücke wiederzubeleben, ohne sie jemals zu verfälschen.
Auf dieser Seite
- Ein vergessener Prototyp wird zum Faszinationsobjekt
- Ein Design, das den Wettkampfchronographen der Siebziger treu bleibt
- Vier neue Meca-Quartz-Versionen mit ausgeprägtem Charakter
- Meca-Quartz: ein besonders verlockender Kompromiss
- Das Valjoux 7750 feiert sein großes Comeback
- Eine echte Alltagssportlerin
- Eine Kollektion, die das Vergnügen am Chronographen demokratisiert
- Das Erbe eines Jahrhunderts Uhrmacherkunst
- Häufig gestellte Fragen
Ein vergessener Prototyp wird zum Faszinationsobjekt

Die Geschichte des Autochron ist ungewöhnlich. Zu Beginn der 1970er-Jahre entwickelt Nivada Grenchen einen Chronographen für Motorsportliebhaber. Doch das Projekt kommt nie zu einer echten Vermarktung.
Es sollen nur rund zwanzig Exemplare gefertigt worden sein, wodurch diese Uhr rasch zu einem regelrechten Uhren-„Einhorn“ wurde, das nur den versiertesten Sammlern bekannt war.
Es sollte mehrere Jahrzehnte dauern, bis dieses Modell wieder auftauchte. Guillaume Laidet, der Architekt der spektakulären Wiedergeburt von Nivada Grenchen, entdeckt ein Exemplar bei einer Auktion. Seine Begeisterung wird sofort von der Community der Marke geteilt, die nachdrücklich eine Wiedergeburt dieses nahezu mythischen Modells fordert.
Der moderne Autochron entstand aus dieser gemeinsamen Leidenschaft und verbindet historische Treue mit den Anforderungen der Gegenwart.
Ein Design, das den Wettkampfchronographen der Siebziger treu bleibt

Schon auf den ersten Blick bekennt sich der Autochron zu seinem Erbe der 70er-Jahre. Sein Gehäuse aus rostfreiem 316L-Edelstahl mit 38 mm bewahrt besonders ausgewogene Proportionen, die dem Originalmodell treu bleiben und perfekt auf die heutigen Erwartungen abgestimmt sind.
Die großen Chronographenzähler, die skalierte Lünette, die Tachymeterskala und die Grafik der Hilfszifferblätter erinnern sofort an die Automobil-Chronographen, die die Fahrer jener Zeit begleiteten.
Liebhaber werden zudem mehrere Details schätzen, die seine Authentizität unterstreichen, insbesondere den Schriftzug « 660 ft = 200 m » auf dem Zifferblatt, eine bewusste Anspielung auf die echten Tool Watches der 70er-Jahre, sowie die grafische Gestaltung, die von den berühmten sogenannten „exotischen“ Zifferblättern inspiriert ist.
Diese neue Generation profitiert außerdem von einer drehbaren Lünette mit 120 Klicks, die eine präzisere und im Alltag angenehmere Bedienung ermöglicht.
Vier neue Meca-Quartz-Versionen mit ausgeprägtem Charakter


Die Kollektion konzentriert sich hauptsächlich auf vier neue Referenzen, die mit einem Meca-Quartz-Uhrwerk VK67 ausgestattet sind.
Nivada Grenchen bietet sehr unterschiedliche Persönlichkeiten an, um alle Sammlertypen zufriedenzustellen.
Die Version Blue besticht durch ihr strukturiertes, mattblaues Zifferblatt, elegant und zeitgemäß.
Die Variante Orange zeigt ein mattschwarzes Zifferblatt, das durch einen spektakulären orangefarbenen Verlauf veredelt wird, der direkt von der Welt des Motorsports inspiriert ist.


Die unverzichtbaren Panda- und Reverse-Panda-Versionen huldigen den ikonischsten Wettkampfchronographen dank ihrer besonders gut lesbaren und zeitlosen Kontraste.
Diese Vielfalt ermöglicht es dem Autochron, sowohl den Geschmack der Vintage-Liebhaber als auch den der Fans zeitgemäßerer Sportuhren abzudecken.
Meca-Quartz: ein besonders verlockender Kompromiss

Seit mehreren Jahren erleben Meca-Quartz-Uhrwerke bei Sammlern ein echtes Comeback an Interesse.
Das Kaliber VK67 verbindet nämlich die Präzision eines Quarzwerks mit der mechanischen Funktionsweise des Chronographenmoduls. Das Gefühl beim Auslösen, der sofortige Rücksprung der Zeiger und das Verhalten des Chronographen sorgen für ein Bedienungsvergnügen, das einem traditionellen Uhrwerk sehr nahekommt.
Das Uhrwerk verfügt über einen zentralen Fünftelsekundenzeiger, Minuten- und Stundenzähler, eine kleine Sekunde, ein Datum sowie eine Gangautonomie von rund drei Jahren bei einer angegebenen Ganggenauigkeit von etwa ±20 Sekunden pro Monat.
Eine besonders sinnvolle Lösung für eine Uhr, die regelmäßig und ohne Einschränkungen getragen werden soll.
Das Valjoux 7750 feiert sein großes Comeback

Die eigentliche Überraschung dieser neuen Kollektion liegt zweifellos im Autochron Automatic Orange.
Nivada Grenchen hat sich entschieden, auf eines der berühmtesten Chronographenwerke der Uhrengeschichte zu vertrauen: das Valjoux 7750.
Mit einer Frequenz von 28 800 Halbschwingungen pro Stunde bietet es eine Gangreserve von 48 Stunden und verleiht dieser Ausführung eine prestigeträchtigere Dimension.

Sein mattschwarzes Zifferblatt mit orangefarbenem Verlauf und aufgesetzten, mit Super-LumiNova versehenen Indizes unterstreicht seine sportliche Identität noch stärker und verleiht ihm zugleich eine modernere Präsenz als den Meca-Quartz-Versionen.
Eine echte Alltagssportlerin

Jenseits seiner Vintage-Ästhetik erfüllt der Autochron voll und ganz die Anforderungen der Gegenwart.
Das doppelt gewölbte Saphirglas schützt das Zifferblatt wirksam und bewahrt zugleich den Charme der Plexiglasscheiben vergangener Zeiten.
Seine Wasserdichtigkeit bis 200 Meter macht sie zu einer Uhr, die ihren Träger weit über die Rennstrecken hinaus begleiten kann, die sie inspiriert haben.

Je nach Version kann sie mit einem Racing-Armband aus schwarzem Leder, einem eigens für das Modell entwickelten Stahlarmband oder auch mit Tropic-Kautschukarmbändern ausgestattet werden, die ihren Neo-Vintage-Charakter unterstreichen.
Eine Kollektion, die das Vergnügen am Chronographen demokratisiert

Mit einem Einstiegspreis von 550 € für die Meca-Quartz-Versionen und 2 705 € für den Autochron Automatic Orange auf Racing-Armband verfolgt Nivada Grenchen weiterhin seine Strategie, Uhren mit starker Persönlichkeit anzubieten, ohne der Preisinflation nachzugeben, die heute einen Großteil des Marktes betrifft.
Diese Politik ermöglicht es einem besonders breiten Publikum, eine Uhr zu erwerben, die direkt von einem historischen, nahezu unauffindbaren Prototyp inspiriert ist.
Das Erbe eines Jahrhunderts Uhrmacherkunst

Anlässlich seines hundertjährigen Bestehens zeigt Nivada Grenchen einmal mehr, dass sich der Reichtum einer Manufaktur nicht allein an der Zahl ihrer emblematischen Modelle bemisst, sondern auch an ihrer Fähigkeit, vergessenen Kapiteln ihrer Geschichte neues Leben einzuhauchen.
Mit dieser neuen Generation des Autochron begnügt sich die Marke nicht damit, einen Vintage-Chronographen neu aufzulegen. Sie erweckt ein Modell zu neuem Leben, das nie wirklich die Gelegenheit hatte, seine eigene Geschichte zu schreiben.
Das macht diese Kollektion wohl besonders liebenswert: Sie verschafft einem unbekannten Prototyp endlich die Karriere, die er seit über einem halben Jahrhundert verdient hätte, und erinnert zugleich daran, warum Nivada Grenchen heute einen so besonderen Platz im Herzen der Vintage-Uhren-Liebhaber einnimmt.
Häufig gestellte Fragen
Der Autochron ist ein vintage-inspirierter Chronograph von Nivada Grenchen, der auf einem seltenen Prototyp aus den frühen 1970er-Jahren basiert, von dem nur rund zwanzig Exemplare gefertigt wurden.
Es gibt vier Meca-Quartz-Versionen (Blue, Orange, Panda und Reverse Panda) mit dem Kaliber VK67 sowie eine Automatikversion Orange mit dem Valjoux 7750.
Das Kaliber VK67, ein Meca-Quartz-Uhrwerk mit einer Gangautonomie von rund drei Jahren und einer angegebenen Ganggenauigkeit von etwa ±20 Sekunden pro Monat.
Ein 38 mm großes Gehäuse aus 316L-Edelstahl, ein doppelt gewölbtes Saphirglas, eine drehbare Lünette mit 120 Klicks und eine Wasserdichtigkeit von 200 Metern.
Die Meca-Quartz-Versionen starten bei 550 €, während der Autochron Automatic Orange mit Valjoux-7750-Werk auf Racing-Armband 2 705 € kostet.



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