Es gibt Uhren, die sofort auffallen wollen. Und dann gibt es jene, die lieber mit Codes, Materialien und Details spielen, bis sie ihre wahre Persönlichkeit erst demjenigen offenbaren, der sich die Zeit nimmt, sie zu betrachten. Mit der Arsène Carbone Forgé legt das junge französische Uhrenhaus 1977 eine limitierte Edition vor, die in ihrem Ansatz ebenso zurückhaltend wie in ihrer Ausführung kühn ist.

Als Vorpremiere auf dem TimeFest 2026 enthüllt, steht diese Neuheit in der Kontinuität der Arsène-Kollektion, deren Geist des Kontrasts sie noch weiter treibt. Der Name ist selbstverständlich nicht zufällig gewählt. Arsène verweist auf den berühmtesten Gentleman-Gauner der französischen Literatur, jene ungreifbare Figur aus Eleganz, Intelligenz, Schneid und Geheimnis. Ein ganzes Programm für eine Uhr, die nicht die Vergangenheit nachahmen, sondern vielmehr deren Allüre bewahren will.
Auf dieser Seite
- Eine auf 27 Exemplare limitierte Edition
- Geschmiedetes Carbon, zwischen technischem Werkstoff und einzigartiger Identität
- Ein französisches Herz von France Ébauches
- Zwei Interpretationen einer einzigen Persönlichkeit
- 1977, eine gewisse Vorstellung von französischer Uhrmacherkunst
- Eine seltene, aber keineswegs erstarrte Uhr
- Häufig gestellte Fragen
Eine auf 27 Exemplare limitierte Edition
Mit nur 27 nummerierten Exemplaren richtet sich die Arsène Carbone Forgé an Liebhaber schöner französischer Mechanik, aber auch an jene, die eine eigenständige Uhr suchen – modern, sportlich und voller Bedeutung zugleich. Bei 1977 ist eine Zahl nie neutral. Die Marke liebt Symbole, Anspielungen, diskrete Signaturen. Diese limitierte Edition ist ein weiterer Beweis dafür.

Auf den ersten Blick bleibt das allgemeine Gleichgewicht der Arsène erhalten. Man findet ein 41-mm-Gehäuse mit sportlichen und raffinierten Linien aus Edelstahl 904L, mit einem Wechselspiel aus satinierten und polierten Flächen. Die Silhouette ist zeitgemäß, markant genug, um am Handgelenk präsent zu sein, aber zurückhaltend genug, um den Alltag ohne Übertreibung zu begleiten. Die Wasserdichtigkeit bis 100 Meter, die verschraubte Krone, das Saphirglas und die wohldosierte Bauhöhe von 10,3 mm unterstreichen ihre Berufung zur Alltagsuhr, die mühelos vom beruflichen Umfeld zu einem dynamischeren Einsatz wechselt.
Doch die eigentliche Neuheit spielt sich auf dem Zifferblatt ab.
Geschmiedetes Carbon, zwischen technischem Werkstoff und einzigartiger Identität
Die Arsène Carbone Forgé setzt auf ein Zifferblatt aus geschmiedetem Carbon, einem Verbundwerkstoff, dessen komprimierte Fasern von Natur aus unregelmäßige und tiefe Muster bilden. Hier gleicht keine Uhr exakt der anderen. Jedes Zifferblatt besitzt seine eigene Topografie, seine eigenen Nuancen, seine eigene Art, das Licht einzufangen. Genau das macht dieses Material in der Uhrmacherei so interessant: Es bringt eine Form von Einzigartigkeit in eine gleichwohl beherrschte Fertigung.

1977 geht noch weiter und bettet Leuchtpartikel direkt in das Material des Zifferblatts ein. Das Ergebnis verspricht ein je nach Umgebungslicht unterschiedliches Erscheinungsbild. Bei Tag bewahrt die Uhr ein technisches, fast mineralisches Gesicht. Wenn das Licht schwindet, offenbart sie eine zweite Natur, geheimnisvoller, nächtlicher – in perfekter Übereinstimmung mit der Welt von Arsène Lupin.

Die applizierten Indexe und die Zeiger sind mit Super-LumiNova C1 beschichtet. Bei vollem Licht weiß, um die grafische Reinheit des Zifferblatts zu bewahren, verströmen sie in der Dunkelheit eine grüne Leuchtkraft. Auch hier ist der angestrebte Effekt nicht nur praktischer Natur. Er trägt voll und ganz zur Identität dieser limitierten Edition bei – zwischen Ablesbarkeit, Tiefe und Inszenierung.
Ein französisches Herz von France Ébauches
Im Herzen dieser Arsène Carbone Forgé schlägt das automatische Kaliber France Ébauches FE1977-11. Diese Wahl ist nicht nebensächlich. Sie erzählt vom Anspruch von 1977: eine zeitgenössische französische Uhrmacherei anzubieten, die sich nicht damit begnügt, eine Ästhetik zu beanspruchen, sondern auch eine mechanische Dimension einlöst.

Entwickelt von France Ébauches, der traditionsreichen Manufaktur mit Sitz in Maîche, schlägt dieses Automatikwerk mit 28.800 Halbschwingungen pro Stunde, bietet eine Gangreserve von 44 Stunden, verfügt über eine Stoppsekunde und eine angegebene Regulierung von -7/+7 Sekunden pro Tag. Durch den transparenten Gehäuseboden sichtbar, erinnert es daran, dass sich die Erneuerung der französischen Uhrmacherei nicht allein auf Design oder Worte gründen kann. Sie braucht auch die Rückkehr einer glaubwürdigen, zuverlässigen Mechanik, die zur Positionierung der Uhr passt.

Wie bei den anderen Kreationen des Hauses ist der Saphirglasboden mit dem Zitat von Victor Hugo graviert: „Die Zukunft ist eine Tür, die Vergangenheit ist ihr Schlüssel“. Ein Satz, der das Projekt von 1977 recht gut zusammenfasst: sich auf eine familiäre und industrielle Geschichte zu stützen, ohne jemals darauf zu verzichten, nach vorn zu blicken.
Zwei Interpretationen einer einzigen Persönlichkeit
Die Arsène Carbone Forgé wird in zwei Varianten angeboten.
Die erste erhält ein integriertes Armband aus Edelstahl 904L. Es verlängert auf natürliche Weise die Linien des Gehäuses und unterstreicht die sportlich-schicke Anmutung der Uhr. Die Finissierung wechselt zwischen satinierten Flächen und polierten Fasen und schafft ein Lichtspiel, das mit jenem des Gehäuses harmoniert. Es ist zweifellos die urbanste Version, auch die uhrmacherischste in ihrem Ausdruck, mit einer markanteren Präsenz am Handgelenk. Ihr Preis ist mit 1.877 € angegeben.


Die zweite Version erhält ein schwarzes Hochleistungsarmband aus FKM. Sportlicher im Geist, setzt sie auf Komfort, Geschmeidigkeit und Widerstandsfähigkeit. FKM ist bekannt für seine gute Beständigkeit gegenüber UV-Strahlung, Feuchtigkeit, Salzwasser und Temperaturschwankungen. Diese Konfiguration macht die Uhr optisch leichter und verleiht ihr eine aktivere, fast instrumentelle Dimension. Ihr Preis ist mit 1.777 € angegeben.
In beiden Fällen bewahrt die Arsène Carbone Forgé jene Dualität, die ihren Charme ausmacht: eine Uhr, elegant genug, um diskret zu bleiben, aber eigenständig genug, um niemals banal zu wirken.
1977, eine gewisse Vorstellung von französischer Uhrmacherkunst
Hinter dieser Neuheit steht auch eine Geschichte der Weitergabe. 1977 entstand aus dem Familienabenteuer Pierre Lannier, erdacht von Pierre Burgun und verwirklicht von seiner Tochter Laura. Die Marke steht für eine engagierte französische Uhrmacherei, konzipiert, entworfen und assembliert im Elsass, mit dem erklärten Willen, lokales Savoir-faire zu verteidigen.

1977 macht zudem die Zertifizierung Origine France Garantie zu einem zentralen Element seiner Identität. In einer Uhrenlandschaft, in der der Diskurs über die Herkunft mitunter komplex ist, sorgt dieser Ansatz für wohltuende Klarheit. Er ersetzt selbstverständlich nicht die Emotion, aber er verleiht dem Versprechen Gewicht.
Die Arsène Carbone Forgé vereint somit mehrere starke Erkennungszeichen des Hauses: Gehäuse aus Edelstahl 904L, Kaliber von France Ébauches, französische Assemblage, ein literarisches Zitat auf dem Gehäuseboden – und nun ein Zifferblatt aus geschmiedetem Carbon mit Leuchtpartikeln. Eine Art, Erbe, Technik und Charakter miteinander zu verbinden.
| Gehäuse | Edelstahl 904L, 41 mm, Höhe 10,3 mm |
| Zifferblatt | Geschmiedetes Carbon, integrierte Leuchtpartikel |
| Indexe & Zeiger | Super-LumiNova C1 (weiß bei Tag, grün bei Nacht) |
| Uhrwerk | France Ébauches FE1977-11, Automatik, 28.800 Halbschwingungen/h |
| Gangreserve | 44 Stunden |
| Ganggenauigkeit | -7/+7 s/Tag, Stoppsekunde |
| Wasserdichtigkeit | 100 m, verschraubte Krone |
| Glas | Saphir, gravierter Saphirglasboden |
| Armband | Edelstahl 904L integriert (1.877 €) oder FKM schwarz (1.777 €) |
| Limitierte Edition | 27 nummerierte Exemplare |
Eine seltene, aber keineswegs erstarrte Uhr
Was an dieser limitierten Edition gefällt, ist, dass sie sich nicht damit begnügt, selten zu sein. Die Limitierung auf 27 Exemplare verleiht ihr eine offensichtliche Exklusivität, doch ihr Reiz beruht nicht allein auf der Stückzahl. Er liegt vor allem in der gelungenen Verbindung aus einem zeitgemäßen Material, einem französischen Uhrwerk, einer seriösen Konstruktion und einer selbstbewussten Erzählung.


Die Arsène Carbone Forgé versucht nicht, die gängigen Codes der Luxus-Sportuhr zu reproduzieren. Sie geht ihren Weg mit eigener Persönlichkeit, zwischen französischer Eleganz, literarischer Anspielung und industriellem Willen. Eine Uhr, die in ihrem Datenblatt rational und in ihrer Bildwelt beinahe romanhaft ist.
Präsentiert in einem braunen Leder-Reiseetui und begleitet von einem nummerierten Echtheitszertifikat, bestätigt diese limitierte Edition, dass 1977 einen besonderen Platz in der französischen Uhrenlandschaft einnehmen will: den einer zwar jungen Marke, die aber bereits von einer klaren Vision getragen wird.

Mit der Arsène Carbone Forgé trägt 1977 nicht dick auf. Die Marke zieht es vor, anzudeuten, zu verbergen, zu enthüllen. Kurzum: Sie agiert ein wenig wie ihr illustrer Inspirator – mit Eleganz, Kühnheit und einem gewissen Sinn für das Geheimnisvolle.
Häufig gestellte Fragen
Die Edition ist auf 27 nummerierte Exemplare limitiert, jedes mit einem einzigartigen Zifferblatt aus geschmiedetem Carbon, geliefert in einem braunen Leder-Reiseetui mit nummeriertem Echtheitszertifikat.
Das automatische Kaliber France Ébauches FE1977-11, entwickelt in Maîche, mit 28.800 Halbschwingungen pro Stunde, 44 Stunden Gangreserve, Stoppsekunde und einer angegebenen Ganggenauigkeit von -7/+7 Sekunden pro Tag.
Die komprimierten Carbonfasern bilden ein unregelmäßiges, bei jeder Uhr einzigartiges Muster, und 1977 bettet Leuchtpartikel direkt in das Material ein; die applizierten Indexe und Zeiger sind mit Super-LumiNova C1 beschichtet – bei Tageslicht weiß, im Dunkeln grün leuchtend.
Ein 41-mm-Gehäuse aus Edelstahl 904L, 10,3 mm hoch, mit Saphirglas, verschraubter Krone, graviertem Saphirglasboden und 100 m Wasserdichtigkeit.
1.877 € mit dem integrierten Armband aus Edelstahl 904L oder 1.777 € mit dem schwarzen FKM-Kautschukband.



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