
Im Jahr 1866 stellte Tiffany & Co. ihren ersten Chronographen vor, damals präsentiert als eine Uhr zur Zeitmessung, die den anspruchsvollsten Einsätzen gerecht werden sollte. 160 Jahre später kehrt die New Yorker Maison mit einer neuen Interpretation der Tiffany Timer zu diesem Gründungskapitel ihrer Uhrmachergeschichte zurück.
Nach einer ersten, auf 60 Exemplare limitierten Edition, die Anfang dieses Jahres in einer Ausführung aus Platin mit einem Tiffany Blue®-Zifferblatt vorgestellt wurde, präsentiert Tiffany & Co. nun eine zweite, auf 100 Exemplare limitierte Version. Sie trägt den Namen Tiffany Timer Titanium Platinum und vereint ein Gehäuse aus satiniertem Titan Grade 5, eine Lünette aus Platin und ein dunkelblaues Zifferblatt mit Akzenten in Tiffany Blue®.
Doch diese Neuheit begnügt sich nicht damit, ein Jubiläum zu feiern. Sie vereint mehrere Kapitel der Geschichte der Maison: ihr uhrmacherisches Erbe, ihre Vorliebe für das Kunsthandwerk und ihren emblematischen Bird on a Rock, und stützt sich zugleich auf eines der berühmtesten Automatik-Chronographenwerke der Schweizer Uhrmacherei, das Zenith El Primero.
Auf dieser Seite
- 160 Jahre Geschichte rund um den Chronographen
- Eine Architektur zwischen Titan und Platin
- Das Blau von Tiffany trifft auf das Blau der Nacht
- Die Sprache des El Primero
- Eine klassische Ablesung des Chronographen
- Bird on a Rock: Der Vogel hebt ab
- Wenn die Juwelierskunst auf die Mechanik trifft
- Eine auf 100 Exemplare limitierte Edition
- Eine Uhr zwischen Erbe und Innovation
- Tiffany Timer Titanium Platinum: Die Zeit als Feld des Ausdrucks
- Technische Daten
- Häufig gestellte Fragen
160 Jahre Geschichte rund um den Chronographen
Die Uhrmachergeschichte von Tiffany & Co. beginnt nicht mit der heutigen Tiffany Timer.
Bereits 1847 beginnt die Maison, Uhren zu vertreiben. Charles Lewis Tiffany erkennt schnell das wachsende Interesse des Publikums an hochpräzisen Zeitmessern und baut nach und nach eine uhrmacherische Aktivität auf, die eine internationale Dimension annehmen sollte.
1866 erscheint die Tiffany & Co. Timing Watch, die heute als der erste Taschenchronometer der Maison gilt. Zwei Jahre später erhält sie offiziell den Namen Tiffany & Co. Timer.
In diese Zeit fällt zudem die Eröffnung der uhrmacherischen Montagewerkstatt von Tiffany & Co. in der Schweiz.
Die Geschichte setzt sich 1874 mit der Einrichtung einer Uhrenmanufaktur in Genf fort. Die Maison fertigt dort komplexe Uhren, darunter Chronographen und Uhren mit Kalenderfunktionen.
Ein Erbe, das verständlich macht, warum der Chronograph heute einen so besonderen Platz in der uhrmacherischen Identität von Tiffany & Co. einnimmt.
Um diese 160 Jahre zu feiern, hat die Maison den Namen Tiffany Timer wiederbelebt und ihm einen entschieden zeitgenössischen Ausdruck verliehen.
Eine Architektur zwischen Titan und Platin
Die Tiffany Timer Titanium Platinum verfügt über ein 40 mm großes Gehäuse aus Titan Grade 5.
Die Wahl dieses Materials verleiht der Uhr sofort eine technische Dimension. Satiniert bietet das Titan eine matte Textur, die mit der edlen Präsenz der Lünette aus Platin kontrastiert.
Diese Konstruktion aus zwei Materialien erlaubt es Tiffany & Co., mit zwei gegensätzlichen Wahrnehmungen zu spielen: der Leichtigkeit und Technizität des Titans gegenüber der Dichte und der Noblesse von Platin.
Das Design des Gehäuses bleibt jedoch weit von einem rein instrumentellen Ansatz entfernt.
Seine Linien sind geschwungen, seine Flächen gerundet und seine Kurven sorgfältig ausgearbeitet. Die Drücker des Chronographen folgen dem Profil des Gehäusekörpers und verlängern optisch dessen Formen.
Sie übernehmen zugleich die Rolle eines Kronenschutzes und integrieren so eine technische Funktion direkt in die Architektur des Gehäuses.
Die Wasserdichtigkeit erreicht 10 ATM, also 100 Meter, was die Bestimmung einer Uhr bestätigt, die trotz ihres höchst exklusiven Charakters für das tägliche Tragen konzipiert ist.
Das Blau von Tiffany trifft auf das Blau der Nacht
Das Zifferblatt zählt naturgemäß zu den unverkennbarsten Elementen dieser Kreation.
Anders als die erste Edition, die ein Tiffany Blue®-Zifferblatt trug, wählt diese neue Version ein dunkles Blau mit Sonnenschliff.
Der Farbton verleiht dem Gesicht der Uhr mehr Tiefe und dient als Hintergrund für die Akzente in Tiffany Blue®, die die Komposition durchsetzen.
Diese emblematische Farbe erscheint insbesondere auf den Anzeigen der Zähler, auf der äußeren Bahnminuterie des Chronographen sowie auf dem Datum.
Der Kontrast ist bewusst zurückhaltend gehalten.
Tiffany Blue® bedeckt nicht das gesamte Zifferblatt. Die Farbe kommt in kleinen Akzenten zum Einsatz, präsent genug, um die Uhr sofort zu kennzeichnen, ohne jedoch ihr grafisches Gleichgewicht zu stören.
Die zwölf Indizes aus Stahl verstärken diese Konstruktion, während die Zeiger für Stunden, Minuten und Zähler aus Weißgold gefertigt sind.
Das Ganze bewahrt eine ausgezeichnete Ablesbarkeit und verleiht dem Zifferblatt zugleich eine visuelle Tiefe, die sich mit dem Licht verändert.
Die Sprache des El Primero

Hinter dieser zeitgenössischen Ästhetik steht ein Uhrwerk, das zur Geschichte der Schweizer Haute Horlogerie gehört.
Die Tiffany Timer Titanium Platinum wird von einer angepassten Version des Zenith El Primero 400 angetrieben, einem integrierten Automatik-Chronographen mit Schaltrad.
Die Geschichte des El Primero verdient es allein schon, dass man bei ihr verweilt.
Im Januar 1969 stellt Zenith den ersten in Serie gefertigten integrierten Automatik-Chronographen vor, einen bedeutenden technischen Fortschritt zu einer Zeit, in der sich die mechanischen Automatik-Chronographen noch nicht durchgesetzt hatten.
Der Name El Primero, der auf Spanisch „der Erste“ bedeutet, fasst den Anspruch dieser Kreation perfekt zusammen.
Mehr als ein halbes Jahrhundert nach seiner Einführung bleibt dieses Uhrwerk einer der großen Namen in der Geschichte des mechanischen Chronographen.
In der Tiffany Timer ist seine Architektur an die Ansprüche der Maison und an die spezifische Identität dieser limitierten Edition angepasst.
Eine klassische Ablesung des Chronographen
Das Zifferblatt übernimmt die traditionelle Architektur mit drei Zählern, die für das El Primero charakteristisch ist.
Die Sekunden des Chronographen werden am Rand des Zifferblatts angezeigt, während der Minutenzähler bei 3 Uhr sitzt.
Der Stundenzähler ist bei 6 Uhr positioniert, und die kleine Sekunde befindet sich bei 9 Uhr.
Ein Datum vervollständigt diese Anordnung bei 6 Uhr.
Diese Anordnung ermöglicht ein unmittelbar intuitives Ablesen der Chronographenfunktionen.
Die Wahl eines integrierten Uhrwerks mit Schaltrad verleiht diesem Stück zudem eine besonders interessante mechanische Dimension. Wird der Chronograph ausgelöst, werden die verschiedenen Funktionen von einer traditionellen uhrmacherischen Architektur gesteuert, deren Schaltrad eines der emblematischen Elemente bildet.
Auch Frequenz und Gangreserve bleiben für diese Werkefamilie charakteristisch, mit 50 Stunden Autonomie, die für diese angepasste Version angegeben werden.
Bird on a Rock: Der Vogel hebt ab

Doch auf der Rückseite der Uhr hält Tiffany & Co. vielleicht ihre spektakulärste Überraschung bereit.
Unter dem Saphirglas nimmt der durchbrochene Rotor eine Nachbildung des berühmten Bird on a Rock auf.
Von Jean Schlumberger für Tiffany & Co. entworfen, ist dieses Motiv zu einer der unverkennbarsten Signaturen der Maison geworden.
Hier wird der Vogel nicht einfach durch Gravur oder Dekoration wiedergegeben.
Er wird von Hand aus einem massiven Block aus 18 Karat Gelbgold geschnitzt.
Das Stück misst nur 1,4 cm in der Breite.
Trotz dieser geringen Größe versucht die ausgeführte Arbeit, die Details des Originalentwurfs von Jean Schlumberger getreu wiederzugeben.
Auch die Politur erfolgt von Hand mit verschiedenen traditionellen Werkzeugen, darunter Diamantschleifmittel und Stäbchen aus Enzianholz.
Diese Techniken ermöglichen es, unterschiedliche Glanzgrade auf den Oberflächen des Vogels zu erzeugen und nach und nach seine Volumen hervortreten zu lassen.
Das Ergebnis ist besonders eindrucksvoll: Der Bird on a Rock scheint buchstäblich auf dem Rotor zu sitzen und die Bewegung der Uhr im Rhythmus ihrer Schwingungen zu begleiten.
Diese Präsenz verwandelt den Gehäuseboden in eine wahre Miniaturbühne.
Wenn die Juwelierskunst auf die Mechanik trifft
Diese Interpretation des Bird on a Rock veranschaulicht perfekt, wie Tiffany & Co. heute an die Uhrmacherei herangeht.
Die Maison versucht nicht, zwischen ihrem juwelierhandwerklichen Erbe und ihrer Uhrmachergeschichte zu wählen.
Sie lässt beide in Dialog treten.
Auf der einen Seite steht das Uhrwerk El Primero für mehrere Jahrzehnte Expertise bei mechanischen Schweizer Chronographen.
Auf der anderen Seite ruft der Bird on a Rock unmittelbar die kreative Welt von Tiffany & Co. und die Bedeutung des Kunsthandwerks für die Identität der Maison in Erinnerung.
Der Rotor wird so zum Treffpunkt dieser beiden Kulturen.
Die Mechanik ist nicht mehr nur sichtbar.
Sie wird zum Träger eines künstlerischen Ausdrucks.
Eine auf 100 Exemplare limitierte Edition

Tiffany & Co. hat sich für eine bewusst begrenzte Produktion dieser zweiten Interpretation der Tiffany Timer entschieden.
Nur 100 Exemplare werden gefertigt.
Der Gehäuseboden ist überdies mit dem Schriftzug „Limited edition of 100“ graviert, was den exklusiven Charakter des Stücks unterstreicht.
Diese Serie folgt auf die erste Edition der Tiffany Timer, die auf 60 Exemplare limitiert war und in Platin mit einem Tiffany Blue®-Zifferblatt angeboten wurde.
Die beiden Kreationen bilden so ein Jubiläums-Diptychon.
Die erste bekennt sich voll und ganz zur emblematischen Farbe von Tiffany & Co.
Die zweite wählt hingegen ein dunkleres Register, in dem das tiefe Blau des Zifferblatts als Kontrast zu den Akzenten in Tiffany Blue® und zur Präsenz von Platin dient.
Zwei unterschiedliche Interpretationen ein und derselben Hommage an das uhrmacherische Erbe der Maison.
Eine Uhr zwischen Erbe und Innovation
Die Tiffany Timer Titanium Platinum ließe sich leicht auf eine Jubiläumsuhr reduzieren.
Doch damit würde man das Wesentliche verpassen.
Ihr Reiz liegt gerade darin, wie Tiffany & Co. mehrere Dimensionen ihrer Identität miteinander verbindet.
Der Name Tiffany Timer verweist auf eine Geschichte, die bis 1866 zurückreicht.
Das Gehäuse aus Titan und Platin verankert die Uhr in einem zeitgenössischen Ansatz.
Das dunkelblaue Zifferblatt mit Akzenten in Tiffany Blue® greift die Farbcodes der Maison auf.
Das Uhrwerk El Primero bringt eine historische und bewährte mechanische Architektur ein.
Und der Bird on a Rock, geschnitzt aus 18 Karat Gelbgold, bringt jenen Anteil an Fantasie und juwelierhandwerklichem Können ein, der seit Langem zu Tiffany & Co. gehört.
Das Ganze ergibt eine Uhr, die nicht versucht, die Vergangenheit nachzubilden.
Sie interpretiert sie neu.
Tiffany Timer Titanium Platinum: Die Zeit als Feld des Ausdrucks
160 Jahre nach ihrem ersten Chronographen schreibt Tiffany & Co. also weiter an ihrer Uhrmachergeschichte.
Mit dieser neuen Tiffany Timer entscheidet sich die Maison für ein technisch anspruchsvolles, aber sofort erkennbares Stück.
Der Kontrast zwischen dem satinierten Titan und dem Platin, das dunkle Blau des Zifferblatts, die Akzente in Tiffany Blue®, die Mechanik des El Primero und vor allem der von Hand geschnitzte Bird on a Rock ergeben ein einzigartiges Ganzes.
Die Uhr besitzt somit mehrere Leseebenen.
Auf den ersten Blick besticht sie durch ihre Architektur und ihre Farben.
Bei aufmerksamerer Betrachtung offenbart sie ihre Geschichte.
Und wenn der Blick auf den Saphirboden fällt, weicht die Mechanik einer anderen Form von Schauspiel: der eines Vogels aus Gelbgold, der auf dem Rotor abzuheben scheint.
Für eine Maison, deren Verhältnis zur Zeit bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht, wirkt diese Art, Erbe, Mechanik und zeitgenössische Kreation in Dialog zu bringen, letztlich recht natürlich.
Die Tiffany Timer Titanium Platinum wird ab September 2026 erhältlich sein, in einer auf 100 Exemplare limitierten Edition.
Ein neues Kapitel in der Uhrmachergeschichte von Tiffany & Co., diesmal geschrieben in Titan, in Platin, in Gelbgold und in den charakteristischen Blautönen, die die Maison seit so vielen Jahrzehnten begleiten.
Technische Daten
Tiffany & Co. Tiffany Timer Titanium Platinum
Limitierte Edition: 100 Exemplare
Referenz: 76538182
Gehäuse: satiniertes Titan Grade 5
Lünette: Platin
Durchmesser: 40 mm
Wasserdichtigkeit: 10 ATM / 100 Meter
Funktionen: Stunden, Minuten, kleine Sekunde, Datum, Chronograph
Zifferblatt: dunkles Blau mit Sonnenschliff und Akzenten in Tiffany Blue®
Indizes: 12 Indizes aus Stahl
Zeiger: Stunden, Minuten und Zähler aus Weißgold
Uhrwerk: angepasstes El Primero 400, integrierter Automatik-Chronograph mit Schaltrad
Rotor: durchbrochene Schwungmasse mit Bird on a Rock aus 18 Karat Gelbgold
Gangreserve: 50 Stunden
Boden: Saphirglas
Armband: marineblaues Alligatorleder
Schließe: dreifache Faltschließe aus Stahl und Titan
Herkunft: Swiss Made
Garantie: fünf Jahre
Verfügbarkeit: September 2026
Edition: 100 Exemplare
Häufig gestellte Fragen
Eine zweite Version der Tiffany Timer, limitiert auf 100 Exemplare. Sie vereint ein Gehäuse aus satiniertem Titan Grade 5, eine Lünette aus Platin und ein dunkelblaues Zifferblatt mit Akzenten in Tiffany Blue®.
Das Zenith El Primero, eines der berühmtesten Automatik-Chronographenwerke der Schweizer Uhrmacherei.
100 Exemplare, nach einer ersten, auf 60 Exemplare limitierten Edition, die Anfang des Jahres in Platin mit einem Tiffany Blue®-Zifferblatt vorgestellt wurde.
160 Jahre Geschichte des Chronographen bei Tiffany & Co., dessen erster bis 1866 zurückreicht. Sie vereint das uhrmacherische Erbe der Maison, ihre Vorliebe für das Kunsthandwerk und ihren emblematischen Bird on a Rock.
Ein emblematisches Juwelier-Motiv von Tiffany & Co., das einen auf einem Stein sitzenden Vogel darstellt, hier verbunden mit der Uhrmacherei der Uhr.



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