
Blancpain erweitert seine Kollektion Villeret um eine neue Ultraplate-Version in 38 mm, ein Durchmesser, der den aktuellen Erwartungen der Liebhaber klassischer Uhren entspricht, ohne die DNA der Manufaktur zu verleugnen. Mehr als eine bloße dimensionale Weiterentwicklung veranschaulicht diese Neuheit den Willen des Hauses aus Le Brassus, sein Streben nach Ausgewogenheit, Feinheit und Raffinesse fortzusetzen. Zwischen neuem lachsfarbenem Zifferblatt, überarbeiteten Finissierungen und bewährten Manufakturwerken bestätigt die Villeret ihren Status als Ikone der zeitgenössischen Haute Horlogerie.
Auf dieser Seite
- Die Villeret, eine Referenz der klassischen Uhr
- 38 mm: der Durchmesser der Ausgewogenheit
- Ein erstes lachsfarbenes Zifferblatt für die Kollektion Villeret
- Eine Boutique-Edition voller Feinheit
- Eine ästhetische Weiterentwicklung ganz im Zeichen der Finesse
- Das Kaliber 1150, eine bewährte Mechanik
- Die Mondphase, eine historische Signatur von Blancpain
- Eine stimmige Vision der Haute Horlogerie
- Häufig gestellte Fragen
Die Villeret, eine Referenz der klassischen Uhr

In einer Uhrenlandschaft, in der imposante Durchmesser lange Zeit die Kollektionen dominierten, setzt sich allmählich eine Rückkehr zu gemäßigteren Proportionen durch. Sammler entdecken heute die Qualitäten einer eleganten Uhr wieder, die sich am Handgelenk in Zurückhaltung übt und zugleich eine echte Persönlichkeit ausstrahlt.
Seit mehreren Jahrzehnten verkörpert die Kollektion Villeret diese Philosophie. Inspiriert von den edelsten Codes der traditionellen Uhrmacherkunst, setzt sie auf die Reinheit der Linien, die Ausgewogenheit der Proportionen und eine Kultiviertheit, die niemals auf ostentative Weise die Aufmerksamkeit auf sich ziehen will.

Mit dieser neuen 38-mm-Ausführung folgt Blancpain keiner Mode. Die Manufaktur reagiert auf eine natürliche Entwicklung der Erwartungen der Enthusiasten, die kompaktere Uhren suchen, die einer größeren Vielfalt von Handgelenken gerecht werden und dennoch eine ausgeprägte Präsenz bewahren.
Das Ergebnis erscheint besonders überzeugend: Die Proportionen des Gehäuses wirken so, als hätten sie in dieser Konfiguration schon immer existiert.
38 mm: der Durchmesser der Ausgewogenheit

Die Ankunft dieser Villeret Ultraplate in 38 mm ersetzt nicht die historische Version in 40 mm. Die beiden Referenzen bestehen nunmehr nebeneinander, um jedem Liebhaber die Wahl des Durchmessers zu lassen, der am besten zu seiner Morphologie und seinen Vorlieben passt.
Dieses neue Gehäuse bewahrt naturgemäß alle Attribute, die die Identität der Kollektion ausmachen: die berühmte Doppellünette (double pomme), zart geschwungene Hörner, eine ausgesprochen feine Gehäusemitte und eine auf lediglich 8,35 mm begrenzte Höhe.

Diese Flachheit trägt unmittelbar zum täglichen Tragekomfort bei. Ob unter eine Hemdmanschette geschoben oder zu einem lässigeren Outfit getragen, die Uhr bleibt diskret, ohne jemals an Präsenz zu verlieren.
In einer Zeit, in der vielseitige Zeitmesser zunehmend an Reiz gewinnen, findet diese Villeret ein besonders gelungenes Gleichgewicht zwischen klassischer Eleganz und zeitgemäßem Gebrauch.
Ein erstes lachsfarbenes Zifferblatt für die Kollektion Villeret

Wenn es eine Neuheit gibt, die sofort den Blick auf sich zieht, dann ist es das Erscheinen eines lachsfarbenen Zifferblatts in der Kollektion Villeret.
Bei Sammlern sehr geschätzt, erlebt dieser Farbton seit einigen Jahren ein regelrechtes Comeback in der Welt der Haute Horlogerie. Blancpain interpretiert ihn hier mit viel Zurückhaltung dank einer Sonnenschliff-Finissierung, die die Nuancen je nach Lichteinfall zwischen Kupfer, Rosé und Gold changieren lässt.
Die Kombination mit dem Gehäuse aus Edelstahl stellt ebenfalls eine Premiere dar. Die römischen Ziffern aus 18 Karat Gold erhalten nunmehr eine besonders elegante schwarze Behandlung, die einen subtilen Kontrast zum Zifferblatt schafft.
Abgerundet wird das Ganze durch ein Armband aus anthrazitfarbenem Nubuk, das den zeitgenössischen Charakter dieser Version unterstreicht, ohne ihre zeitlose Eleganz zu verfälschen.
Für Liebhaber einer klassischeren Ästhetik behält Blancpain zudem ein vergoldetes Opalin-Zifferblatt bei, das den historischen Codes der Kollektion treu bleibt.
Eine Boutique-Edition voller Feinheit

Die Manufaktur reserviert zudem eine exklusive Ausführung für ihre Boutiquen.
Diese Referenz verbindet ein Gehäuse aus Edelstahl mit römischen Ziffern aus massivem Gelbgold, einem vergoldeten Opalin-Zifferblatt und einem handgenähten Armband aus olivgrünem Alligator-Nubuk.
Diese Farbwahl mag auf dem Papier überraschen, doch sie funktioniert bemerkenswert gut, sobald die Uhr am Handgelenk sitzt. Das Olivgrün verleiht einen Hauch von Modernität und bleibt zugleich zurückhaltend genug, um den ankleidenden Charakter der Villeret zu bewahren.
Diese Version beweist einmal mehr, dass Blancpain die Kunst des Details perfekt beherrscht. Nichts ist ostentativ, doch jedes Element trägt dazu bei, eine eigenständige Persönlichkeit zu schaffen.
Eine ästhetische Weiterentwicklung ganz im Zeichen der Finesse

Diese neue Generation der Villeret beschränkt sich nicht auf eine Änderung des Durchmessers.
Die Manufaktur setzt die 2025 begonnene stilistische Arbeit mit mehreren besonders gelungenen Weiterentwicklungen fort.
Die römischen Ziffern aus massivem 18-Karat-Gold wurden neu gezeichnet, um die Gesamtproportionen des Zifferblatts zu verbessern. Die traditionelle XII weicht nunmehr dem Monogramm JB, eine Hommage an Jehan-Jacques Blancpain, die der Kollektion eine zusätzliche Identität verleiht.

Die schlankeren Zeiger erhalten einen dezenten Auftrag von Super-LumiNova®, was ihre nächtliche Ablesbarkeit verbessert, ohne die klassische Ästhetik der Uhr zu stören.
Auch das Datumsfenster gewinnt durch eine leicht vergrößerte Öffnung an Ablesbarkeit, während der Saphirglasboden eine besonders elegante durchbrochene Schwungmasse aus Gold enthüllt.
All diese Details veranschaulichen den Willen von Blancpain, sein emblematisches Modell durch feine Akzente statt durch einen Bruch weiterzuentwickeln.
Das Kaliber 1150, eine bewährte Mechanik

Hinter dieser Eleganz verbirgt sich ein Uhrwerk, das Kenner seit vielen Jahren schätzen: das automatische Manufakturkaliber 1150.
Mit lediglich 3,25 mm Höhe bleibt es eines der ausgereiftesten ultraflachen Automatikwerke seiner Kategorie.
Es entwickelt eine komfortable Gangreserve von 100 Stunden dank seiner beiden in Reihe geschalteten Federhäuser, wodurch sich die Uhr mehrere Tage ablegen lässt, ohne dass sie stehen bleibt.
Seine Silizium-Spirale verbessert die Widerstandsfähigkeit gegen Magnetfelder und trägt zur chronometrischen Stabilität des Uhrwerks bei, während seine Finissierungen den Standards der Schweizer Haute Horlogerie entsprechen.
Durch den transparenten Boden zeugen die Anglagen, die traditionellen Dekorationen und die Schwungmasse aus Gold von der Sorgfalt, die jedem Bauteil gewidmet wird.
Die Mondphase, eine historische Signatur von Blancpain

Diese Weiterentwicklung der Kollektion geht zudem mit zwei neuen Villeret Mondphasen in 29,2 mm einher.
Diese Komplikation nimmt bei Blancpain einen besonderen Platz ein. Seit den 1980er-Jahren ist das berühmte Mondgesicht zu einer der wiedererkennbarsten visuellen Signaturen der Manufaktur geworden.
Diese neuen Referenzen bewahren diese Identität mit einem aufgesetzten Mond aus Gold auf einem Grund aus blauer Keramik, umgeben von einer mit Diamanten besetzten Lünette und ebenfalls besetzten Indizes.
Das Manufakturkaliber 913QL treibt diese Komplikation an, mit einer Vorrichtung, die es erlaubt, den Kalender ohne Risiko für das Uhrwerk zu korrigieren – ein echter Vorteil im Alltag.
Diese Version wendet sich naturgemäß an eine Klientel, die kompaktere Proportionen schätzt und dabei die historischen Codes wiederfindet, die maßgeblich zum Erfolg von Blancpain beigetragen haben.
| Merkmal | Detail |
|---|---|
| Marke | Blancpain |
| Modell | Villeret Ultraplate 38 mm |
| Gehäuse | Edelstahl, 38 mm, Höhe 8,35 mm, Doppellünette (double pomme) |
| Zifferblatt | Sonnengeschliffenes Lachs (oder vergoldetes Opalin), römische Ziffern 18 kt Gold, Monogramm JB |
| Uhrwerk | Manufakturkaliber 1150, Automatik, 3,25 mm, Silizium-Spirale |
| Gangreserve | 100 Stunden (zwei in Reihe geschaltete Federhäuser) |
| Armband | Anthrazitfarbenes Nubuk (Boutique-Edition: olivgrüner Alligator) |
Eine stimmige Vision der Haute Horlogerie

Mehr als vierzig Jahre nach der Wiedergeburt von Blancpain bleibt die Kollektion Villeret einer Überzeugung treu, die Generationen überdauert: Eine klassische Uhr muss nicht zu viel tun, um zu überzeugen.
Diese neue 38-mm-Ausführung veranschaulicht diese Philosophie perfekt. Sie will die Kollektion weder revolutionieren noch flüchtigen Trends nachgeben. Sie verfeinert lediglich eine bereits weitgehend bewährte Formel und bietet den Liebhabern kompakterer Proportionen eine besonders stimmige Alternative.
Das Erscheinen des lachsfarbenen Zifferblatts bringt eine willkommene Frische, während die ästhetischen Weiterentwicklungen die Stimmigkeit des Gesamtbildes weiter verstärken.
Mit dieser neuen Villeret Ultraplate erinnert Blancpain daran, dass in der Haute Horlogerie die wahre Eleganz oft in dem liegt, was am einfachsten erscheint. Hinter dieser scheinbaren Schlichtheit verbirgt sich eine beträchtliche Arbeit an Proportionen, Finissierungen und Mechanik – lauter Elemente, die diese Neuheit zu einer der reizvollsten Propositionen des Jahres in der Welt der Dress Watches machen.
Häufig gestellte Fragen
Sie misst 38 mm bei einer Höhe von 8,35 mm und ergänzt die historische Version in 40 mm.
Das automatische Manufakturkaliber 1150 mit 3,25 mm Höhe, das dank zweier in Reihe geschalteter Federhäuser und einer Silizium-Spirale 100 Stunden Gangreserve bietet.
Ja, es handelt sich um das erste lachsfarbene Zifferblatt der Kollektion Villeret, mit einer Sonnenschliff-Finissierung, kombiniert mit einem Gehäuse aus Edelstahl.
Es ersetzt die XII und ist eine Hommage an Jehan-Jacques Blancpain, den Gründer der Manufaktur.
Ja, zwei neue Villeret Mondphasen in 29,2 mm, angetrieben vom Kaliber 913QL, mit einem Mond aus Gold auf einem Grund aus blauer Keramik und einer mit Diamanten besetzten Lünette.



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