
Im Vallée de Joux entsteht Uhrmacherinnovation nie ganz so wie anderswo. Sie ist eingebettet in eine Geschichte, in ein Territorium und in ein von Generation zu Generation weitergegebenes Know-how, doch sie speist sich zugleich aus dem beständigen Willen, die Grenzen der Mechanik zu verschieben.
In diesem Gleichgewicht zwischen Erbe und schöpferischer Freiheit setzt David Candaux seinen Weg in der zeitgenössischen unabhängigen Uhrmacherei fort. Für den Grand Prix d’Horlogerie de Genève 2026 stellt das Haus zwei radikal unterschiedliche Kreationen vor, die in zwei verschiedenen Kategorien antreten: Tourbillon und Exception Mécanique.
Zwei Zeitmesser, zwei Architekturen und zwei Demonstrationen ein und derselben Philosophie: die Mechanik zu einem Feld der Forschung und des Ausdrucks zu machen.
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DC6 Night Forest: die Leichtigkeit als mechanische Sprache

In der Kategorie Tourbillon stellt David Candaux die DC6 Night Forest vor, die neue Weiterentwicklung der Kollektion DC6.
Ihre Architektur verbindet UD-Karbon und Titan Grade 5, um eine besonders leichte Konstruktion zu erreichen. Die Uhr wiegt somit nur 45 Gramm, ein Merkmal, das ganz wesentlich zu ihrer Identität beiträgt.
Dieses Streben nach Leichtigkeit geht einher mit einer ästhetischen Welt, die direkt vom Vallée de Joux inspiriert ist. Das rauchige Topasgrün des Zifferblatts erinnert an die Wälder und Alpenlandschaften, die die historische Wiege der Schweizer Uhrmacherei umgeben.

Doch hinter dieser scheinbaren Leichtigkeit verbirgt sich eine besonders raffinierte Mechanik.
Die DC6 Night Forest wird vom Manufakturkaliber H74 angetrieben, dessen Architektur ein um 30 Grad geneigtes fliegendes Tourbillon integriert. Diese Konstruktion zählt zu den technischen Signaturen von David Candaux und trägt zur sofort wiedererkennbaren Identität seiner Kreationen bei.
Der Kontrast zwischen den zeitgenössischen Materialien, der Komplexität des Uhrwerks und den traditionellen, von Hand ausgeführten Finissierungen fasst für sich allein den Ansatz des Hauses zusammen.
Die DC6 Night Forest wird in nur acht Exemplaren produziert.
Ein um 30 Grad geneigtes fliegendes Tourbillon

Bei David Candaux ist das Tourbillon nicht nur eine zusätzliche uhrmacherische Komplikation. Es wird zu einem eigenständigen architektonischen Element.
In der DC6 Night Forest fügt sich das um 30 Grad geneigte fliegende Tourbillon in das Herz einer Konstruktion ein, die auf Leichtigkeit und visuelle Tiefe ausgelegt ist.
Der Einsatz von UD-Karbon und Titan Grade 5 ermöglicht es, das Gewicht erheblich zu reduzieren und dabei eine technische Architektur zu bewahren, die für den täglichen Gebrauch geeignet ist.
Diese Verbindung von Spitzenmaterialien und traditionellem Know-how veranschaulicht den von David Candaux vertretenen Ansatz: die Möglichkeiten zeitgenössischer Technologien zu nutzen, ohne auf die Ansprüche der handwerklichen Haute Horlogerie zu verzichten.
DC12 MaveriK: siebzehn Jahre Forschung

In der Kategorie Exception Mécanique stellt David Candaux eine Kreation ganz anderer Art vor.
Die DC12 MaveriK ist das Ergebnis von siebzehn Jahren Forschung, die einer neuen Regulierungsarchitektur gewidmet waren.
Im Herzen dieser Kreation befindet sich eine doppelte Unruh, die durch ein fliegendes Planetendifferenzial verbunden ist. Dieses ist seinerseits auf einem Stoßdämpfer mit Spiralfeder montiert.

Diese als neuartig vorgestellte Lösung ist durch drei Patente geschützt.
Die DC12 MaveriK versucht also nicht einfach, eine bestehende Komplikation neu zu interpretieren. Sie geht eines der grundlegenden Themen der mechanischen Uhrmacherei an: die Regulierung und das Streben nach Präzision.
Zwei Unruhen, um die Regulierung neu zu denken

Die doppelte Unruh bildet das Herz der Architektur der DC12 MaveriK.
Das Vorhandensein zweier Regulierorgane, die durch ein fliegendes Planetendifferenzial verbunden sind, eröffnet einen anderen Weg in der chronometrischen Forschung. Ergänzt wird die Vorrichtung durch einen Stoßdämpfer mit Spiralfeder, der zu dieser vollkommen neuen Regulierungsarchitektur beiträgt.

Nach siebzehn Jahren Entwicklung bringt diese Konstruktion einen klar bekundeten Willen zum Ausdruck: einen originellen mechanischen Weg zu erkunden, statt bereits etablierte Lösungen zu reproduzieren.
Genau in dieser Freiheit liegt die Signatur von David Candaux.
Zwei Kreationen, eine gemeinsame Philosophie
Die Präsentation der DC6 Night Forest und der DC12 MaveriK beim Grand Prix d’Horlogerie de Genève 2026 lässt somit zwei komplementäre Facetten des Hauses erkennen.
Die erste setzt auf Leichtigkeit, mit einer Architektur aus UD-Karbon und Titan Grade 5, einem Gewicht von nur 45 Gramm und dem um 30 Grad geneigten fliegenden Tourbillon des Kalibers H74.

Die zweite widmet sich der Regulierung und der chronometrischen Forschung mit einer Architektur mit doppelter Unruh, die durch ein fliegendes Planetendifferenzial verbunden und durch drei Patente geschützt ist.
Zwei Ansätze, die unterschiedlich erscheinen, aber auf ein und derselben Überzeugung beruhen: Die unabhängige Uhrmacherei bewahrt ihre gesamte Innovationskraft, wenn sie bereit ist, die etablierten Architekturen infrage zu stellen.
Für David Candaux stellt die Tradition des Vallée de Joux also keine Grenze dar. Sie wird im Gegenteil zum Ausgangspunkt einer beständigen Forschung.

Mit diesen beiden beim GPHG 2026 präsentierten Kreationen verfolgt das Haus somit einen eigenständigen Weg, an der Schnittstelle von zeitgenössischer Ingenieurskunst, handwerklicher Finissierung und schöpferischer Freiheit.
Sowohl die DC6 Night Forest als auch die DC12 MaveriK zeugen von ein und demselben Anspruch: Zeitmesser zu entwerfen, die sich nicht damit begnügen, die Zeit zu messen, sondern eine neue Art vorschlagen, die Uhrmechanik zu denken.
Häufig gestellte Fragen
Zwei Kreationen, die in zwei verschiedenen Kategorien antreten: die DC6 Night Forest in der Kategorie Tourbillon und die DC12 MaveriK in der Kategorie Exception Mécanique.
Ihre Architektur verbindet UD-Karbon und Titan Grade 5, wodurch das Gewicht der Uhr auf nur 45 Gramm sinkt.
Sie wird in nur acht Exemplaren produziert.
Eine doppelte Unruh, die durch ein fliegendes Planetendifferenzial verbunden und auf einem Stoßdämpfer mit Spiralfeder montiert ist, Ergebnis von siebzehn Jahren Forschung und durch drei Patente geschützt.
Es ist eine der technischen Signaturen von David Candaux, integriert in das Manufakturkaliber H74, das die DC6 Night Forest antreibt.



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