Als offizieller Zeitnehmer der 13. Route du Rhum, Destination Guadeloupe, verwandelt Alpina seine Partnerschaft in zwei sehr unterschiedliche Uhren, die jedoch von derselben Idee beseelt sind: das Abenteuer zu begleiten. Auf der einen Seite eine Seastrong Diver Extreme Automatic, die für den Kampf mit dem Ozean gedacht ist. Auf der anderen eine Alpiner Extreme Solarmetre, deren Solarautonomie fast so wirkt, als sei sie für jene ersonnen worden, die niemals anhalten wollen.

Es gibt Uhrenpartnerschaften, die sich auf ein Logo beschränken. Und dann gibt es jene, bei denen das Spielfeld der Uhr ganz von selbst Sinn verleiht. Wenn die derzeit angekündigten 118 Seglerinnen und Segler am 1. November 2026 um 13.02 Uhr Saint-Malo verlassen, liegen 3 543 Seemeilen vor ihnen bis nach Pointe-à-Pitre. Eine Atlantiküberquerung im Alleingang, bei der jede Entscheidung, jedes Wetterfenster und, zwangsläufig, jede Minute zählen. Die Referenzzeit bleibt jene, die 2022 von Charles Caudrelier aufgestellt wurde: 6 Tage, 19 Stunden, 47 Minuten und 25 Sekunden.

In diesem Zusammenhang hat es etwas durchaus Natürliches, eine Uhrenmanufaktur in der Rolle des offiziellen Zeitnehmers zu sehen. Passion Horlogère hatte im vergangenen Mai bereits das Engagement von Alpina als offizieller Zeitnehmer dieser 13. Route du Rhum, Destination Guadeloupe vorgestellt. Zwei Monate vor dem Start gibt die Schweizer Manufaktur dieser Partnerschaft nun mit zwei limitierten Serien einen uhrmacherischen Ausdruck: der Seastrong Diver Extreme Automatic x Route du Rhum und der Alpiner Extreme Solarmetre x Route du Rhum.


Auf dieser Seite
- Das Meer als natürliches Revier
- Seastrong Diver Extreme Automatic: der Atlantik am Handgelenk
- Ein bekanntes Uhrwerk in einer deutlich weniger konventionellen Aufmachung
- Alpiner Extreme Solarmetre: wenn die Ausdauer die Seiten wechselt
- Kompakter, dezenter
- Zwei Uhren, zwei Philosophien der Autonomie
- Éric Péron, ein Bindeglied, das Passion Horlogère bereits gut kennt
- Wenn die Partnerschaft wirklich etwas erzählt
- Technische Daten
- Häufig gestellte Fragen
Das Meer als natürliches Revier
Ein Blick auf die jüngere Geschichte von Alpina genügt, um zu verstehen, dass die Verbindung mit dem Hochseesegeln nicht völlig opportunistisch ist. Die Wurzeln seiner Familie von Taucheruhren reichen bis in die 1960er Jahre zurück. Passion Horlogère erwähnte 2019 insbesondere die Seastrong 10 Super Compressor von 1969, von deren Geist die heutige Kollektion einen Teil bewahrt: Robustheit, Ablesbarkeit und sportliche Bestimmung.

Für die Route du Rhum hat Alpina also seine Seastrong Diver Extreme Automatic herangezogen. Doch anstatt einfach den Namen des Rennens auf das Zifferblatt zu setzen, hat die Marke die Bezüge zur Navigation vervielfacht. Und genau das macht diese Sonderedition wohl interessant.
Seastrong Diver Extreme Automatic: der Atlantik am Handgelenk
Das erste Element, das ins Auge fällt, ist natürlich seine Farbe. Zum ersten Mal bei dieser Variante setzt Alpina auf ein körniges türkisfarbenes Zifferblatt, auf dem ein Motiv erscheint, das die Strömungen des Atlantischen Ozeans darstellt. Eine recht geschickte Art, daran zu erinnern, dass der kürzeste Weg zwischen Saint-Malo und Pointe-à-Pitre nicht zwangsläufig jener ist, dem die Boote folgen werden. Die Skipper müssen das Wetter lesen, Tiefdruckgebiete antizipieren und mit Wind und See zurechtkommen. Die Uhr übersetzt dieses bewegte Umfeld grafisch.

Rund um das Zifferblatt sitzt eine bidirektionale Lünette mit Einlage aus Karbonfaser, die wie ein Kompass skaliert ist, mit Himmelsrichtungen und einer Graduierung über 360 Grad. Wir haben es hier also nicht mit der klassischen Drehlünette zu tun, die das Messen einer Tauchzeit erlaubt, sondern mit einer Anzeige, die ausdrücklich auf Navigationsinstrumente verweist.

Der Gehäuseboden führt die Erzählung mit der Gravur der Strecke zwischen Saint-Malo und Guadeloupe fort, während einmal im Monat ein besonders sympathisches kleines Detail auf den Besitzer wartet: die Zahl 13 des Datums erscheint in Rot, eine Anspielung auf diese 13. Ausgabe der Route du Rhum.

Das Ganze sitzt in einem Stahlgehäuse mit für eine Uhr dieses Temperaments relativ zurückhaltenden Proportionen: 39 x 40,5 mm bei 13,40 mm Dicke. Eine gute Nachricht in einer Zeit, in der zahlreiche Sportuhren zu vernünftigeren Abmessungen zurückkehren. Die nautische Bestimmung endet natürlich nicht beim Design. Die Krone ist verschraubt, das Saphirglas verfügt über eine Entspiegelung und die Wasserdichtigkeit erreicht 300 Meter. Das Kautschukarmband greift seinerseits die Farbkombination des Zifferblatts auf, mit einem texturierten schwarzen Mittelteil und türkisfarbenen Flanken.
Ein bekanntes Uhrwerk in einer deutlich weniger konventionellen Aufmachung
Im Inneren sitzt das Automatikkaliber AL-525. Es schwingt mit 28 800 Halbschwingungen pro Stunde, also 4 Hz, zählt 198 Bauteile und 24 Rubine und bietet 38 Stunden Gangreserve. Auf dem Papier ist es hier also nicht das Uhrwerk, das für Aufsehen sorgen will. Alpina hat vielmehr ein bewährtes Uhrwerk gewählt, um die Identität dieser limitierten Edition auf ihre Aufmachung und ihre Fähigkeit zu konzentrieren, sich in einem anspruchsvollen Umfeld zu bewegen. Diese Wahl ist im Übrigen nicht ohne Logik: auf hoher See bleibt die beste Raffinesse oft jene, die sich vergessen zu machen weiß. Die Seastrong Diver Extreme Automatic x Route du Rhum wird in 313 Exemplaren produziert, eine Zahl, die direkt auf die 13. Ausgabe des Rennens verweist, und zum öffentlichen Preis von 2 195 Euro angekündigt.

Alpiner Extreme Solarmetre: wenn die Ausdauer die Seiten wechselt
Der zweite Vorschlag ist sehr anders. Und genau das macht das Duo interessant. Mit der Alpiner Extreme Solarmetre x Route du Rhum verabschiedet sich Alpina von der Automatik zugunsten einer Technologie, die im Kontext eines langen Abenteuers eine echte Logik besitzt: der Solartechnik. Ihr Uhrwerk AL-140, entwickelt auf einer Basis von La Joux-Perret, gewinnt die Energie aus natürlichem oder künstlichem Licht dank eines lichtdurchlässigen Zifferblatts. Dieses wirkt jedoch vollkommen undurchsichtig, wenn man die Uhr betrachtet.

Das Licht durchdringt seine Oberfläche und speist einen wiederaufladbaren Akku. Das Ergebnis ist recht spektakulär: eine Minute Lichteinwirkung genügt, um die für einen Tag Betrieb nötige Energie zu erzeugen. Und wenn der Akku vollständig geladen ist, kann die Uhr zehn Monate in völliger Dunkelheit laufen. Sollte sie schließlich stehen bleiben, genügen rund zehn Sekunden nach ihrer Rückkehr ins Licht, um sie wieder in Gang zu setzen.

Alpina hat begonnen, diese Solartechnik ab 2025 in seinen Kollektionen einzuführen. Hier wird sie besonders relevant: auf einem Boot wie auf Reisen ist der Gedanke, eine Uhr zu besitzen, deren Energiequelle sich überall ringsum befindet, durchaus verlockend.
Kompakter, dezenter
Optisch zeigt sich die Alpiner Extreme Solarmetre zudem deutlich schlichter als ihre mechanische Schwester.

Ihr mattschwarzes Zifferblatt zeigt das berühmte Dreiecksmotiv, das mit der Kollektion Extreme verbunden ist. Der Bezug zur Route du Rhum wird vor allem durch einen türkisfarbenen Reif hergestellt, dem mehrere Farbtupfer entsprechen, insbesondere rund um den dreieckigen Index bei zwölf Uhr. Man findet ebenso die Lünetteneinlage aus Karbon sowie, auf dem geschlossenen Gehäuseboden, die gravierte Route der Transatlantikregatta.

Das kissenförmige Gehäuse misst 37,50 x 38,90 mm bei nur 10,19 mm Dicke. Abmessungen, die es zu einem besonders vielseitigen und von Natur aus geschlechtsneutralen Vorschlag machen. Seine Wasserdichtigkeit von 100 Meter ist weniger spektakulär als die der Seastrong, aber völlig ausreichend für eine Sportuhr, die ihren Besitzer im Alltag begleiten soll. Das Armband ist hier vollständig aus schwarzem Kautschuk gefertigt.

Auf 513 Exemplare limitiert, wird die Alpiner Extreme Solarmetre x Route du Rhum zu 1 095 Euro angekündigt. Alpina nennt im Übrigen eine Verfügbarkeit ab Oktober 2026, nur wenige Wochen vor dem Start der Transatlantikregatta.
Zwei Uhren, zwei Philosophien der Autonomie
Wohl erst in ihrer Gegenüberstellung entfalten diese beiden Neuheiten ihren ganzen Reiz. Die Seastrong spricht den Liebhaber der Mechanik an. Ihre Masse, ihre Wasserdichtigkeit bis 300 Meter, ihr türkisfarbenes Zifferblatt und ihr umlaufender Kompass geben eine sehr ausdrucksstarke Interpretation der Route du Rhum.

Die Alpiner Extreme Solarmetre antwortet mit einem nahezu gegenteiligen Ansatz. Flacher, kompakter und deutlich dezenter, ersetzt sie den Charme eines mechanischen Uhrwerks durch ein Verständnis von Autonomie, das besonders gut zur Outdoor-Welt zu passen scheint.

38 Stunden Gangreserve auf der einen Seite. Bis zu zehn Monate ohne Licht auf der anderen. Es wäre allerdings verkürzt, Mechanik und Quarz gegeneinander auszuspielen. In beiden Fällen versucht Alpina eher, dieselbe Frage unterschiedlich zu beantworten: welche Uhr nimmt man mit, wenn das Abenteuer beginnt?
Éric Péron, ein Bindeglied, das Passion Horlogère bereits gut kennt
Eine weitere Geschichte verbindet Alpina unmittelbar mit dieser Route du Rhum: jene von Éric Péron.

Der bretonische Segler und Markenbotschafter wird ebenfalls am Start des Rennens sein. Er tritt in der Kategorie Vintage Multi an, an Bord der French Touch Oceans Club. Sein Name ist den Lesern von Passion Horlogère nicht unbekannt.
2024, nach seiner Arkéa Ultim Challenge, hatte Passion Horlogère ihn in Brest getroffen. Er hatte gerade seine Solo-Weltumsegelung an Bord des Maxi-Trimarans Adagio auf dem fünften Platz abgeschlossen. An seinem Handgelenk befand sich bereits eine Seastrong Diver Extreme Automatic, die eigens für die Regatta gefertigt worden war.

Eine Uhr, von der Éric Péron gern betonte, dass auch sie die Welt umrundet habe. Im Verlauf dieses Gesprächs erläuterte der Segler zudem etwas Interessantes: während er zuvor wegen ihrer Funktionalität gern eine Smartwatch trug, hatte ihm seine Annäherung an Alpina die Freude an einer traditionellen Uhr und an einem auf das Wesentliche reduzierten Ablesen der Zeit wiederentdecken lassen. Zwei Jahre später setzt sich die Geschichte auf dem Atlantik fort.
Wenn die Partnerschaft wirklich etwas erzählt
Vielleicht gelingt genau hier diesen beiden limitierten Editionen ihre Übung. Das Wort « Route du Rhum » ist nicht einfach auf ein Zifferblatt gedruckt. Die atlantischen Strömungen, der Verlauf des Rennens, der Kompass, die Zahl 13, das Karbon, der Kautschuk oder auch die Solarenergie bilden ein stimmiges Ganzes mit dem Terrain, auf das sich diese Uhren beziehen.

Die eine feiert die Mechanik und die großen Tiefen. Die andere bevorzugt das Licht und die Autonomie. Beide werden den Countdown bis zum 1. November um 13.02 Uhr begleiten. Danach sind es nicht mehr die Uhren, die der Route du Rhum ihren Rhythmus vorgeben, sondern die Segler, der Atlantik und jene unvermeidliche Besessenheit aller Wettkämpfer: dafür zu sorgen, dass die Zeit für sie ein wenig langsamer verstreicht als für die anderen. Und da der Rekord von Charles Caudrelier weiterhin bei 6 Tagen, 19 Stunden, 47 Minuten und 25 Sekunden steht, wird Alpina ganz genau wissen, wann die Stoppuhr anzuhalten ist.
Technische Daten
Alpina Seastrong Diver Extreme Automatic x Route du Rhum

Referenz: AL-525T3VE6
Gehäuse: gebürsteter und polierter Edelstahl, dreiteilige Konstruktion
Abmessungen: 39 x 40,50 mm
Dicke: 13,40 mm
Lünette: bidirektional, Kompassgraduierung 360°, Einlage aus Karbonfaser
Glas: entspiegelter Saphir
Gehäuseboden: verschraubter Stahl, Gravur der Strecke der Route du Rhum
Wasserdichtigkeit: 300 Meter / 30 ATM
Krone: verschraubt
Zifferblatt: körnig türkis, Motiv der Strömungen des Atlantiks
Anzeige: Stunden, Minuten, Sekunden, Datum bei 6 Uhr; Zahl 13 in Rot
Leuchtmasse: Behandlung Grade X1
Uhrwerk: Automatik Alpina AL-525
Frequenz: 28 800 alt/h, 4 Hz
Bauteile: 198
Rubine: 24
Gangreserve: 38 Stunden
Armband: texturierter schwarzer Kautschuk mit türkisfarbenen Flanken
Limitierte Edition: 313 Exemplare
Öffentlicher Preis: 2 195 €.
Alpina Alpiner Extreme Solarmetre x Route du Rhum

Referenz: AL-140BT3AE6
Gehäuse: gebürsteter und polierter Edelstahl, dreiteilig
Abmessungen: 37,50 x 38,90 mm
Dicke: 10,19 mm
Lünette: Einlage aus Karbonfaser
Glas: entspiegelter Saphir
Gehäuseboden: verschraubter Stahl, Gravur der Strecke der Route du Rhum
Wasserdichtigkeit: 100 Meter / 10 ATM
Zifferblatt: mattschwarz, lichtdurchlässig, mit Dreiecksmotiv, türkisfarbener Reif
Anzeige: Stunden, Minuten, Sekunden und Datum bei 3 Uhr
Uhrwerk: Solarquarz AL-140 auf Basis La Joux-Perret
Autonomie: bis zu 10 Monate in völliger Dunkelheit
Aufladung: eine Minute Lichteinwirkung für rund einen Tag Betrieb
Armband: schwarzer Kautschuk
Limitierte Edition: 513 Exemplare
Öffentlicher Preis: 1 095 €.
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Häufig gestellte Fragen
Zwei limitierte Serien, als offizieller Zeitnehmer des Rennens: die Seastrong Diver Extreme Automatic x Route du Rhum und die Alpiner Extreme Solarmetre x Route du Rhum.
Die Seastrong ist eine Automatik-Taucheruhr (Kaliber AL-525), wasserdicht bis 300 Meter, mit einem türkisfarbenen Zifferblatt, das die Strömungen des Atlantiks aufgreift. Die Alpiner Extreme Solarmetre ist kompakter und arbeitet mit Solarquarz (Kaliber AL-140), mit einer Autonomie von bis zu zehn Monaten in völliger Dunkelheit und einer Wasserdichtigkeit von 100 Meter.
Die Seastrong Diver Extreme Automatic wird zu 2 195 € angeboten und die Alpiner Extreme Solarmetre zu 1 095 €.
Die Seastrong ist auf 313 Exemplare limitiert, eine Zahl, die auf die 13. Ausgabe des Rennens verweist, und die Alpiner Extreme Solarmetre auf 513 Exemplare. Letztere ist ab Oktober 2026 angekündigt.
Der bretonische Segler Éric Péron ist Markenbotschafter und wird bei der Route du Rhum in der Kategorie Vintage Multi an den Start gehen, an Bord der French Touch Oceans Club. Er trug bereits eine Seastrong Diver Extreme Automatic bei seiner Solo-Weltumsegelung.



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