Mit ihrem direkt von den 1970er-Jahren geerbten Design, ihrem kompakten Format, ihrem integrierten Armband und ihrem Quarzwerk bringt die Citizen Tsuno Chrono alle Argumente mit, um den Sommerurlaub zu begleiten. Eine sofort wiedererkennbare Uhr, die in zwei Versionen zum besonders erschwinglichen Preis von 229 Euro angeboten wird.

Im August muss die ideale Uhr sich zurücknehmen können, ohne je an Charakter zu verlieren. Sie soll einen Stadtbummel, einen Tag am Wasser, einen spontanen Ausflug oder einen Abend auf der Terrasse begleiten können. In dieser Disziplin hat die neue Citizen Tsuno Chrono ernstzunehmende Argumente.


Retro, ohne rückwärtsgewandt zu sein, sportlich, ohne auf Effekthascherei zu setzen, und originell, ohne extravagant zu werden, bringt sie einen der emblematischsten Chronographen der japanischen Manufaktur wieder auf den neuesten Stand.
Auf dieser Seite
- Ein Chronograph, geboren aus einer Vierteldrehung
- Eine Silhouette der 1970er-Jahre, neu interpretiert
- Zwei Zifferblätter und zwei Temperamente
- Quarz als Entscheidung für die Einfachheit
- Eine Uhr, gemacht, um den Sommer zu erleben
- Ein zugängliches Uhrmachervergnügen
- Technische Daten: Citizen Tsuno Chrono
- Häufig gestellte Fragen
Ein Chronograph, geboren aus einer Vierteldrehung
Um die Persönlichkeit dieser neuen Tsuno Chrono zu verstehen, muss man ins Jahr 1973 zurückgehen, zur Einführung des Citizen Challenge Timer, der in der französischen Kommunikation der Marke auch unter dem Namen „Challenger Timer“ vorgestellt wurde.
Das historische Modell nimmt einen wichtigen Platz im Erbe von Citizen ein. Es zählt zu den ersten echten Armband-Chronographen der Manufaktur und zeichnet sich damals durch sein mechanisches Automatikkaliber 8110 sowie durch eine gelinde gesagt ungewöhnliche Architektur aus.

Statt die traditionelle Anordnung des Uhrwerks beizubehalten, entscheiden sich die Konstrukteure von Citizen dafür, es um 90 Grad zu drehen. Die Drücker und die Krone finden sich so bei 12 Uhr wieder, während die Zähler ihren Platz bei 3 und 9 Uhr einnehmen. Die Kalenderanzeige, bei 6 Uhr positioniert, vervollständigt diese visuelle Komposition mit drei Zählern.

Diese Konfiguration lässt die sogenannte „Bullhead“-Silhouette, also den „Stierkopf“, entstehen, deren zwei Drücker sofort an ein Paar Hörner erinnern. Der japanische Spitzname „Tsuno“, der sich genau auf diese Besonderheit bezieht, sollte sich schließlich als Name dieser Chronographenfamilie durchsetzen.

Eine Silhouette der 1970er-Jahre, neu interpretiert
Mehr als fünfzig Jahre nach der Entstehung des Originalmodells strebt Citizen keine streng historische Reproduktion an. Die neue Tsuno Chrono übernimmt ihre wichtigsten Merkmale und vereinfacht dabei zugleich ihren Ansatz.

Das Gehäuse aus Edelstahl behält jene abgerundete und leicht asymmetrische Form, die ihm so viel Präsenz verleiht. Seine schwarze Lünette betont das Zifferblatt, während die Krone und die beiden bei zwölf Uhr angebrachten Drücker für die sofortige Wiedererkennung sorgen.

Citizen hat sich vor allem für einen zurückhaltenden Durchmesser von 38 mm bei einer Höhe von 11,7 mm entschieden. Vernünftige Maße, die es ihr ermöglichen dürften, sich an zahlreiche Handgelenke anzupassen, weit entfernt von manch unnötig überdimensionierter Retro-Neuinterpretation. Ihr Gewicht von 97 Gramm und ihr integriertes Armband aus Stahl verstärken diesen Eindruck einer kompakten und angenehm zu tragenden Uhr. Das Armband trägt voll und ganz zu ihrer Ästhetik bei. Seine feinen Glieder verlängern auf natürliche Weise die Linien des Gehäuses und erinnern an die geschmeidigen Metallarmbänder, die gern die sportlichen Chronographen der 1970er-Jahre begleiteten.
Zwei Zifferblätter und zwei Temperamente
Citizen bietet diese Neuauflage in zwei sehr unterschiedlichen Interpretationen an.
Die Referenz AN3660-81A setzt auf ein cremefarbenes Zifferblatt, umrahmt von einer schwarzen Lünette. Ihre schwarzen Zähler, kombiniert mit den orangefarbenen Zeigern des Chronographen, lassen den „Panda“-Geist des historischen Modells wieder aufleben. Sie ist zweifellos die getreuere der beiden Versionen, jene, die Liebhaber von Vintage-Chronographen und Automobil-Ästhetik ansprechen wird.

Die Referenz AN3660-73X zeigt sich deutlich kühner. Ihr leuchtend grünes Zifferblatt verleiht der Uhr eine zeitgenössische, fast sommerliche Identität, wobei sie die orangefarbenen Zeiger beibehält, die einen willkommenen Kontrastakzent setzen.

Diese grüne Variante wird als limitierte Edition von 4 000 Exemplaren weltweit angeboten, von denen nur 200 Stück für Frankreich bestimmt sind.

Bei diesen neuen Tsuno Chrono ist das Datum in die Nähe von 5 Uhr verlegt. Der bei 6 Uhr angebrachte Zähler kann sich somit voll an den Funktionen des Chronographen beteiligen, anders als beim Modell von 1973, bei dem Tag und Datum an dieser Stelle integriert waren.
Quarz als Entscheidung für die Einfachheit
Die der Mechanik am stärksten verbundenen Liebhaber werden es naturgemäß bedauern, dass Citizen für diese Neuauflage kein Automatikwerk gewählt hat. Das historische Modell von 1973 wurde tatsächlich vom mechanischen Kaliber 8110 angetrieben, das unter anderem über einen automatischen und manuellen Aufzug verfügte.

Doch die Wahl des Quarzwerks erscheint hier stimmig mit der Positionierung der Uhr.
Die Tsuno Chrono ist mit dem Citizen Kaliber 0510 ausgestattet, einem Quarzwerk, das für eine Präzision in der Größenordnung von plus oder minus 20 Sekunden pro Monat angegeben wird. Es steuert einen Chronographen, der Zeiten von bis zu 12 Stunden messen kann, mit Ablesung auf die Sekunde genau, sowie eine Datumsanzeige und eine Stoppsekunden-Funktion, die eine präzise Zeiteinstellung erleichtert.

Für den Urlaub bietet diese Lösung einige offensichtliche Vorteile. Die Uhr kann mehrere Tage liegen bleiben, um dann sofort wieder getragen zu werden, ohne Aufziehen oder Neueinstellen der Zeit. Sie zeigt sich präzise, einfach zu bedienen und wenig aufwendig, während sie das Erscheinungsbild und die Persönlichkeit eines authentischen historischen Chronographen bewahrt.

Das Quarzwerk erlaubt es Citizen zudem, diese Neuauflage zu einem besonders moderaten Preis anzubieten, ohne das zu opfern, was ihre visuelle Identität ausmacht.
Eine Uhr, gemacht, um den Sommer zu erleben
Mit ihrem kompakten Gehäuse, ihrem Metallarmband, ihren leuchtenden Zeigern und Indizes sowie ihrem Mineralglas erscheint die Tsuno Chrono perfekt für den täglichen Gebrauch geeignet. Ihre Persönlichkeit lässt sie ebenso gut zu einem Polohemd, einem leichten Hemd wie zu einem sportlicheren Outfit passen.

Ihre Wasserdichtigkeit wird mit 5 ATM angegeben, also 5 bar oder 50 Meter. Die allgemeinen Empfehlungen von Citizen erlauben das Schwimmen mit einer Uhr, die diesem Widerstandsniveau entspricht, schließen jedoch Apnoetauchen und Gerätetauchen aus. Die Drücker des Chronographen dürfen im Übrigen niemals betätigt werden, wenn die Uhr nass ist.

Die Tsuno Chrono kann also einen großen Teil der sommerlichen Aktivitäten begleiten, sofern man sie nicht als echte Taucheruhr betrachtet. Wer die anspruchsvollsten Wassersportaktivitäten häufig ausüben möchte, sollte ein Modell mit höherer Wasserdichtigkeit bevorzugen.
Ein zugängliches Uhrmachervergnügen
Der Erfolg dieser neuen Citizen beruht letztlich auf einem recht einfachen Gleichgewicht. Die Manufaktur bewahrt das Wesentliche der Identität des Modells von 1973, wie seine Drücker bei zwölf Uhr, sein abgerundetes Gehäuse, seine schwarze Lünette und sein grafisches Zifferblatt, und bietet zugleich eine einfachere, zugänglichere und wahrscheinlich im Alltag angenehmer zu tragende Uhr.

Mit 229 Euro weisen die beiden Versionen eine besonders reizvolle Positionierung auf. Die cremefarbene setzt voll auf die Karte des Erbes, während die grüne eine Portion Frische und Originalität mitbringt, die perfekt zum Sommer passt. Die Modelle werden bei einer Auswahl von Händlern sowie auf der offiziellen Website von Citizen Frankreich angeboten.

Die Citizen Tsuno Chrono strebt also nicht danach, die technischste Uhr des Sommers zu werden. Sie ist lieber eine der liebenswertesten. Ein Chronograph mit ausdrucksstarkem Design, sofort erkennbar, unkompliziert im Alltag und erschwinglich genug, um ohne Hintergedanken in einen Koffer gepackt zu werden.
Technische Daten: Citizen Tsuno Chrono
| Referenzen | AN3660-81A, cremefarbenes Zifferblatt ; AN3660-73X, leuchtend grünes Zifferblatt |
| Gehäuse | Edelstahl |
| Durchmesser | 38 mm |
| Höhe | 11,7 mm |
| Glas | Mineralglas |
| Armband | integrierter Edelstahl |
| Werk | Citizen Quarz, Kaliber 0510 |
| Funktionen | Stunden, Minuten, Sekunden, Datum und Chronograph bis 12 Stunden |
| Angegebene Präzision | ± 20 Sekunden pro Monat |
| Wasserdichtigkeit | 5 bar / 50 Meter |
| Limitierte Edition | grünes Zifferblatt, 4 000 Exemplare weltweit, davon 200 in Frankreich |
| Preis | 229 Euro |
Häufig gestellte Fragen
Sie ist eine Neuauflage von Citizens ikonischem „Bullhead“-Chronographen von 1973, ursprünglich der Citizen Challenge Timer. Ein kompakter Retro-Quarzchronograph mit den Drückern und der Krone bei 12 Uhr, misst 38 mm und wird in zwei Versionen ab 229 Euro angeboten.
Um sie zu schaffen, drehte Citizen das Uhrwerk um 90 Grad und platzierte die Krone und die beiden Drücker bei 12 Uhr, sodass sie einem Paar Hörner ähneln. „Tsuno“, das japanische Wort für Horn, wurde schließlich zum Namen dieser Chronographenfamilie.
Die AN3660-81A hat ein cremefarbenes Zifferblatt mit schwarzer Lünette und schwarzen Zählern und lässt den historischen „Panda“-Look wieder aufleben, während die AN3660-73X ein leuchtend grünes Zifferblatt als limitierte Edition von 4 000 Exemplaren weltweit bietet, von denen nur 200 für Frankreich bestimmt sind. Beide behalten die orangefarbenen Chronographenzeiger.
Das Citizen Quarzkaliber 0510, genau auf etwa ± 20 Sekunden pro Monat, treibt einen Chronographen an, der bis zu 12 Stunden misst, mit Datum und Stoppsekunden-Funktion. Quarz hält die Uhr erschwinglich und im Urlaub unkompliziert, ohne Aufziehen oder Neueinstellen, anders als das mechanische Kaliber 8110 des Originals von 1973.
Ein Edelstahlgehäuse mit 38 mm Durchmesser und 11,7 mm Höhe, mit Mineralglas und einem integrierten Stahlarmband, 97 Gramm schwer. Sie ist bis 5 ATM (50 Meter) wasserdicht: Schwimmen ist in Ordnung, Tauchen jedoch nicht, und die Chronographendrücker dürfen niemals betätigt werden, wenn die Uhr nass ist.



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