
Seit ihrer Gründung pflegt MeisterSinger ein ganz eigenes Verhältnis zur Zeitablesung. Während die klassische Uhrmacherei immer mehr Anzeigen aufbietet, um jeden Augenblick noch präziser zu zerlegen, hat die deutsche Marke einen anderen Weg gewählt: den der Einfachheit, der Betrachtung und einer Ablesung, die frei von Hektik ist.
Auf dieser Seite
- Eine springende Stunde, laufende Minuten
- Die Sonne als Zeugin der verstreichenden Zeit
- Zwei neue Zifferblätter mit Sonnenschliff
- Blau mit Sonnenschliff, zwischen Licht und Mechanik
- Goldgelb, eine andere Persönlichkeit
- Ein 40,5-mm-Gehäuse im Dienst des Zifferblatts
- Das Kaliber MS-JH-01, die Mechanik einer springenden Stunde
- Eine Komplikation im Einklang mit der DNA von MeisterSinger
- Eine Kollektion, die um das Design herum gedacht ist
- Eine neue Art, die Zeit zu betrachten
- MeisterSinger Panthero Jumping Hour: technische Daten
- MeisterSinger Panthero Jumping Hour: Preis und Verfügbarkeit
- Häufig gestellte Fragen
Seit 2001 laden ihre Einzeigeruhren dazu ein, die Zeit anders wahrzunehmen. Mit der Panthero Jumping Hour erhält diese Philosophie jedoch eine neue Dimension. Die Stunde wird nicht mehr von einem zentralen Zeiger angezeigt: Sie erscheint in einem runden Fenster und springt zum Stundenwechsel augenblicklich weiter, während sich ein dezentraler Zeiger ausschließlich den Minuten widmet.
In ihrem 25. Jahr setzt MeisterSinger diese Erkundung nun mit zwei neuen Interpretationen der Panthero Jumping Hour fort. Das blaue und das goldgelbe Zifferblatt mit Sonnenschliff verleihen dieser ohnehin außergewöhnlichen Architektur eine neue ästhetische Note. Das Ergebnis ist eine Uhr, bei der die Mechanik fast zum Schauspiel wird, ohne jemals die Philosophie aufzugeben, die der Marke so am Herzen liegt: sich Zeit nehmen, um die Zeit zu lesen.
Eine springende Stunde, laufende Minuten

Die Komplikation der springenden Stunde scheint fast wie für MeisterSinger erfunden.
Die Marke hat sich um einen ganz besonderen Ansatz der Anzeige herum entwickelt: nicht jede Sekunde unseres Daseins zerstückeln zu wollen, sondern eine ruhigere und intuitivere Ablesung zu bieten.
Die Panthero Jumping Hour greift diese Idee auf und interpretiert sie neu.
Die Stunde erscheint in einem runden Fenster. Zu jeder vollen Stunde verschwindet sie und macht augenblicklich der nächsten Platz. Der Wechsel erfolgt mechanisch, präzise und schlagartig.
Die Minuten wiederum zeigt ein feiner, dezentral angeordneter Zeiger an. Er geht also nicht von der Mitte des Zifferblatts aus, sondern bewegt sich über einem ebenfalls versetzten Minutenring.
Diese Konstruktion verändert die gewohnte Wahrnehmung eines Uhrenzifferblatts grundlegend. Der Blick konzentriert sich nicht mehr auf ein einziges Zentrum: Er wandert zwischen dem Stundenfenster, dem Minutenzeiger und dem Sonnenrad.
Genau diese Anordnung verleiht der Panthero ihren so eigenen Charakter.
Die Sonne als Zeugin der verstreichenden Zeit

Im Herzen dieser Komposition befindet sich ein weiteres Element, das sofort die Aufmerksamkeit auf sich zieht: das Sonnenrad von MeisterSinger.
Diese runde Scheibe dreht sich unablässig im Takt der Sekunden. Sie liefert keine direkte Zeitinformation und trägt keine Skala. Ihre Aufgabe liegt woanders.
Sie macht das mechanische Uhrwerk sichtbar.
Inspiriert von der Fermate, dem Markenzeichen von MeisterSinger, erinnert dieses Rad an eine kleine Sonne in Bewegung. Es wird zu einer beinahe poetischen Darstellung der verrinnenden Zeit.
Die Uhr begnügt sich also nicht mehr damit, die Zeit anzuzeigen. Sie zeigt auch, dass sie läuft.
Diese lebendige Präsenz verleiht der Anzeige eine zusätzliche Dimension. Der abrupte Stundenwechsel kontrastiert mit der kontinuierlichen Bewegung des Sonnenrads und dem gleichmäßigen Fortschreiten des Minutenzeigers.
Die Zeit zeigt sich so in mehreren Formen: Sie springt, sie schreitet voran, und sie dreht sich.
Zwei neue Zifferblätter mit Sonnenschliff

Nach den ersten Versionen in Schwarz und Weiß erweitert MeisterSinger die Familie der Panthero Jumping Hour um zwei besonders ausdrucksstarke neue Varianten.
Erstmals erhalten die Zifferblätter dieser beiden Modelle einen Sonnenschliff.
MeisterSinger begnügt sich jedoch nicht damit, dieses traditionelle Dekor in der Mitte des Zifferblatts anzusetzen. Sein Ausgangspunkt wird genau an die Stelle verlegt, an der der Minutenzeiger entspringt.
Die Sonne strahlt also nicht vom geometrischen Mittelpunkt der Uhr aus. Sie geht vom Ursprung der Minutenanzeige aus und breitet sich bis zum Rand des Zifferblatts aus.
Diese Konstruktion fügt sich besonders schlüssig in die Architektur der Panthero ein. Das Dekor ist nicht mehr bloß eine ästhetische Veredelung: Es wird zur visuellen Verlängerung der Anzeige.
Das Licht folgt so der Logik der Zeitablesung selbst.
Blau mit Sonnenschliff, zwischen Licht und Mechanik

Die erste neue Version erhält ein blaues Zifferblatt mit Sonnenschliff, Referenz PTJH917.
Dieser Farbton wird mit silberfarbenem Minutenring, Minutenzeiger und Sonnenrad kombiniert.
Das Ganze ergibt eine besonders ausgewogene Komposition. Das Blau verleiht dem Zifferblatt Tiefe, während sich die silbernen Elemente klar davon abheben.
Je nach Lichteinfall erzeugt der Sonnenschliff Reflexe, die über die Oberfläche des Zifferblatts zu wandern scheinen.
Die Uhr scheint so mit jeder Bewegung des Handgelenks und jeder Beleuchtung ihren Ausdruck zu verändern.
Goldgelb, eine andere Persönlichkeit

Die zweite Variante erhält ein goldgelbes Zifferblatt mit Sonnenschliff, Referenz PTJH935.
Hier wählt MeisterSinger einen anderen Ansatz für die Anzeigeelemente. Minutenring, Zeiger und Sonnenrad erhalten ein metallisches Dunkelgrau, das an edles Tantal erinnert.
Der Kontrast zum goldgelben Grund verändert die Persönlichkeit der Panthero spürbar.
Beide Versionen beruhen dennoch auf derselben Architektur und teilen dieselbe grafische Logik. Genau das erlaubt es den Sonnenschliff-Varianten, aus ein und derselben uhrmacherischen Sprache zwei unterschiedliche Charaktere hervorzubringen.
In beiden Fällen belebt das Licht das Zifferblatt und unterstreicht seinen dreidimensionalen Aufbau.
Ein 40,5-mm-Gehäuse im Dienst des Zifferblatts

Für diese Architektur hat MeisterSinger ein Edelstahlgehäuse mit 40,5 mm Durchmesser entwickelt.
Die besonders schmale Lünette überlässt dem Zifferblatt ein Maximum an Fläche. Am Handgelenk wirkt es dadurch fast rahmenlos, als nähme es die gesamte verfügbare Oberfläche ein.
Dieser Ansatz entspricht einem lang gehegten Wunsch von Manfred Brassler, Gründer und Designer von MeisterSinger: dem Zifferblatt den nötigen Raum zu geben, damit es die Identität der Uhr voll zum Ausdruck bringen kann.
Das Gehäuse spielt zudem mit unterschiedlichen Oberflächen, mit polierten und satinierten Partien, die seine Formen begleiten.
Die spiralförmige Krone wiederum unterstreicht den Charakter des Ganzen.
Ein gewölbtes Saphirglas schützt das Zifferblatt, während der Glasboden den Blick auf das arbeitende Uhrwerk freigibt. Das Gehäuse ist bis 5 bar wasserdicht.
Das Kaliber MS-JH-01, die Mechanik einer springenden Stunde

Unter dieser originellen Architektur arbeitet das Kaliber MS-JH-01.
Dieses Automatikwerk basiert auf dem Sellita SW300 und erhält ein Modul, das eigens der Anzeige der springenden Stunde dient. Es treibt außerdem das Sonnenrad an, das das Zifferblatt begleitet.
Das Uhrwerk verfügt über eine Gangreserve von 47 Stunden.
Laut den für die Panthero Jumping Hour veröffentlichten technischen Daten beträgt seine Frequenz 28.800 Halbschwingungen pro Stunde, also 4 Hz.
Der Glasboden gewährt einen direkten Blick auf diese Mechanik.
Besondere Sorgfalt hat MeisterSinger auch dem Rotor gewidmet. Seine Form greift das Symbol der Fermate auf, mit einer Silhouette, die an mehrere ineinandergreifende Fermaten erinnert.
So bleibt die Identität der Marke selbst dann sofort erkennbar, wenn die Uhr umgedreht wird.
Eine Komplikation im Einklang mit der DNA von MeisterSinger

Die springende Stunde mag weit vom traditionellen Konzept von MeisterSinger entfernt scheinen. Seit ihren Anfängen wird die deutsche Marke schließlich mit ihren Einzeigeruhren verbunden, die eine bewusst weniger exakte und gelassenere Zeitablesung bieten.
Die Panthero Jumping Hour verleugnet diese Philosophie dennoch nicht.
Sie verschiebt sie.
Der dezentrale Zeiger bleibt das Instrument zum Ablesen der Minuten, während die Stunde im runden Fenster ausgesprochen gut lesbar angezeigt wird.
Diese neue Architektur erlaubt es MeisterSinger, seinen eigenständigen Ansatz zu bewahren und zugleich eine mechanische Komplikation einzuführen, die die Wahrnehmung des Übergangs von einer Stunde zur nächsten völlig verändert.
Die Uhr wird so ebenso zum visuellen Erlebnis wie zum Messinstrument.
Eine Kollektion, die um das Design herum gedacht ist

Die Panthero Jumping Hour nimmt im Katalog von MeisterSinger einen besonderen Platz ein.
Die 2001 gegründete Marke mit Sitz im westfälischen Münster hat sich auf mechanische Uhren spezialisiert, die eine andere Art der Zeitablesung in den Vordergrund stellen. Ihre Formensprache ist insbesondere von historischen Messinstrumenten inspiriert: funktionale, gut ablesbare und ausgewogene Objekte.
Diese Philosophie steht in einer langen Tradition. Über mehrere Jahrhunderte hinweg zeigten Uhren die Zeit tatsächlich mit nur einem Zeiger an, bevor nach und nach Minuten- und später Sekundenzeiger aufkamen.
MeisterSinger hat diese historische Idee zum Fundament seiner zeitgenössischen Identität gemacht.
Mit rund fünfzehn Modellfamilien und Komplikationen, die unter anderem vom Datum bis zur Mondphase reichen, beweist die Marke, dass sich dieser Ansatz weit über die einfache Einzeigeruhr hinaus umsetzen lässt.
Die Panthero Jumping Hour liefert dafür einen neuen, besonders spektakulären Beweis.
Eine neue Art, die Zeit zu betrachten

Mit ihren beiden neuen Sonnenschliff-Zifferblättern zeigt die Panthero Jumping Hour eine weitere Facette ihrer Architektur.
Blau und Goldgelb fangen das Licht ein. Der Sonnenschliff verteilt es von genau dem Punkt aus, an dem der Minutenzeiger beginnt. Das Sonnenrad dreht sich ohne Unterlass. Die Stunde dagegen wartet auf ihren Moment, um zu springen.
Alles an dieser Uhr scheint also um die Bewegung herum organisiert.
Und doch bleibt ihre Botschaft erstaunlich ruhig.
MeisterSinger will uns nicht ständig an die Genauigkeit der Zeit erinnern. Die Marke lädt vielmehr dazu ein, sie zu beobachten.
Die Stunde springt. Die Minuten schreiten voran. Das Rad dreht sich.
Drei verschiedene mechanische Bewegungen, die daran erinnern, dass die Zeit niemals stillsteht.
Mit der Panthero Jumping Hour gelingt MeisterSinger damit eine Uhr, die über eine bloße uhrmacherische Komplikation hinausgeht. Sie ist ein echtes ästhetisches und philosophisches Statement zur Art und Weise, wie wir die Zeit betrachten.
MeisterSinger Panthero Jumping Hour: technische Daten

| Modell | Panthero Jumping Hour |
|---|---|
| Referenzen der neuen Versionen | PTJH917, blaues Zifferblatt mit Sonnenschliff; PTJH935, goldgelbes Zifferblatt mit Sonnenschliff |
| Uhrwerk | Kaliber MS-JH-01, Automatik, basierend auf dem Sellita SW300 mit Modul für springende Stunde |
| Funktionen | springende Stunden, Minuten über dezentralen Zeiger, Sonnenrad |
| Gangreserve | 47 Stunden |
| Frequenz | 28.800 Halbschwingungen/Stunde, also 4 Hz |
| Gehäuse | Edelstahl |
| Durchmesser | 40,5 mm |
| Wasserdichtheit | 5 bar |
| Glas | gewölbtes Saphirglas |
| Gehäuseboden | Glasboden, mit vier Schrauben verschraubt |
| Zifferblatt | Sonnenschliff in Blau oder Goldgelb |
| Armband | Kalbsleder mit Krokoprägung |
| Herkunft | deutsche Uhrenmarke, Swiss Made |
| Preis | 6.990 € |
| Verfügbarkeit | erhältlich |
MeisterSinger Panthero Jumping Hour: Preis und Verfügbarkeit
Die neuen Versionen der Panthero Jumping Hour mit blauem und goldgelbem Sonnenschliff-Zifferblatt kosten 6.990 €.
Sie ergänzen eine Familie, die mit den schwarzen und weißen Versionen dieser neuen Architektur mit springender Stunde eingeführt wurde. Das Modell ist bei MeisterSinger und im Fachhandel der Marke erhältlich.
Häufig gestellte Fragen
Eine Uhr mit springender Stunde von MeisterSinger, der deutschen Marke der Einzeigeruhren. Die Stunde erscheint in einem Fenster und wechselt schlagartig, während die Minuten über einen dezentralen Zeiger laufen.
Zwei Zifferblätter mit Sonnenschliff: Blau (PTJH917) und Goldgelb (PTJH935).
Das Automatikkaliber MS-JH-01, basierend auf dem Sellita SW300 mit einem Modul für die springende Stunde, mit 4 Hz und 47 Stunden Gangreserve. Es treibt auch ein Sonnenrad an.
Ein Edelstahlgehäuse mit 40,5 mm Durchmesser, wasserdicht bis 5 bar, mit gewölbtem Saphirglas und einem mit vier Schrauben verschraubten Glasboden.
6.990 €, an einem Kalbslederarmband mit Krokoprägung. Die Uhr ist Swiss Made.



Schreibe einen Kommentar